Beiträge von S.Malkwin

    Ich würde behaupten es gab schlichtweg keine "Jahrelangen Feldtests" sondern nur Laborergebnisse. Alles andere wäre nicht erklärbar. Viessmann hatte für die Geräte ja nichtmal Zeit / Geld aufgewendet um eine eigene Steuerung zu bauen.
    Unter dem Strich eines der vielen negativen Ergebnisse einer von Druck getriebenen Energiepsarpolitik ohne Sinn und Verstand. Die Theorie der Geräte war ja OK, nur die Praxis eben nicht. Von der Amortisierung ganz zu schweigen.

    Die Wartung durch den HB war bei unserem Vitotwin nie ein Problem. Es geht im Wesentlichen darum die Therme zu warten (das läuft genau so wie bei jeder anderen Therme). Beim Stirling müssen nur die Elektroden geprüft und ggf. gewechselt werden: Nicht schwieriger als bei der Therme.

    Du weißt das, ich weiß das aber viele Fachbetriebe machen es trotzdem nicht. Bei uns im Umkreis kein einziger. Der Vitoschrott war auch genauso schnell vom Markt verschwunden wie er gekommen ist. Das hat niemanden dazu veranlasst sich die Zertifizierung für das Gerät zu holen. Insgesamt war das Gerät einfach ein Rohrkrepierer von Viessmann... so wie viele Mikro-KWKs... aber wie gesagt... Dazu kommt noch etwas mehr in meinem 10-Jahres-Bericht.

    Bei mir haben sämtliche Installateure schon bei der normalen Wartung abgewunken! Keiner traut sich an das Gerät ran. Unser ursprünglicher Heizungsbauer ist mittlerweile in Rente. So musste ich im Endeffekt den Viessmann Kundendienst kommen lassen, der dann schonmal 350€ Kundendienstpauschale plus den Rest berechnet. Austausch aller Zündelektroden und sonstige Wartung lag dann letztendlich bei knapp 1000€!

    Ich hätte das Gerät nie installieren dürfen, aber dazu schreibe ich demnächst nochmal einen "Vitowin 10 Jahre Erfahrungsbericht"...

    Aha. Mir scheint Du hast eine andere Software als wir, denn bei uns funktionieren (gottlob) alle diese Sachen noch.

    Welche Version hast Du denn? Bei unserem Modell C3HB wurde die Software im Sommer 2014 erneuert, als im Rahmen der "Viessmann Qualitätsoffensive" der Wärmetauscher etc. umgebaut wurde. Im Mai 2015 wurde unser Stirling getauscht. Wahrscheinlich wurden bei dieser Gelegenheit nochmals Änderungen an der Software vorgenommen. Jedenfalls: Laut Anzeige im Menü "Konfiguration" unter Code 6220 (F2) haben wir die Software-Version 01.4. In der Nachbarschaft findet man noch unter Code 6219 die "SW-Version Subsystem" (bei uns 01.9) und unter Code 6221 den "Entwicklungs-Index" (bei uns 15).

    Bei mir ist es Software-Version 0.1.4, Software-Subsystem 01.6 und Entwicklungs-Index 5..
    Mir scheint eher bei Dir wurden diese Bugs schon korrigiert. Bei mir noch nicht :(

    Ich werde Viessmann nochmal drauf ansprechen, weil ich das aktuell wirklich bescheiden finde.

    Hast Du die von Dir bemängelten Punkte gerade jetzt zum ersten Mal beobachtet, oder ist das so schon seit dem Software-Update, das ja schon mindestens ein Jahr her sein müsste, d.h. war es womöglich auch im Winter schon so? Ich frage deshalb, weil jedenfalls die beiden letztgenannten Punkte bei uns nur im sogenannten Sommerbetrieb auftreten.

    Nein, das ist seit dem Software-Update, also schon seit über 1 Jahr der Fall...


    Abhilfe: Du stellst im Menü "Trinkwasser-Speicher" unter Code 5024 (Ebene F2) eine höhere Schaltdifferenz ein, beispielsweise 8 K. Dann müsste sich der Stirling einschalten, sobald die TWW-Temperatur um 4 K unter die TWW-Nenntemperatur absinkt. Also angenommen Du hast für T(Nenn) die Werkseinstellung 60°C beibehalten, dann startet der Stirling, sobald T(TWW) unter 56°C fällt und läuft, bis T(TWW) 60°C erreicht hat. Der Zusatzbrenner geht bei dieser Einstellung erst an, wenn T(TWW) unter 52°C fällt..

    Ok, danke muss ich mal ausprobieren. Ich meine mich aber zu erinnern, dass er IMMER beide Brenner aktiviert hat... Unabhängig von den Schaltdifferenzen. Das war vor der Produkpflege definitiv nicht so. Da lief wirklich nur der Sirlingbrenner (C3HA).

    Der Sommerbetrieb stellt sich automatisch ein, sobald die gedämpfte Außentemperatur (ablesbar im Menü "Diagnose" unter Code 8703 in F1) den für die Sommer/Winterheizgrenze eingestellten Wert überschreitet. Dieser Wert ist für jeden Heizkreis separat einstellbar, z.B. im Menü "Heizkreis 1" unter Code 730 in F1. Werksseitig sind hier 18°C eingestellt. Wenn also (wie in den letzten Tagen) die unter Code 8703 ablesbare gedämpfte Außentemperatur über 18°C steigt, geht das Gerät in den Sommerbetrieb. Mit einer Regelhysterese von ca. 1 K schaltet es dann wieder auf Winterbetrieb, sobald die gedämpfte AT unter 17°C fällt.

    Du könntest also mal probeweise den Einstellwert unter Code 730 anheben, z.B. auf 20°C, und ausprobieren ob die Stromanforderung dann wieder geht.

    Der erste Teil ist mir bekannt. Die Umkonfiguration muss ich mal ausprobieren, halte ich aber dennoch für sub-optimal!
    So ist es unmöglich den Eigenstromverbrauch im Sommer zu optimieren...

    Ich habe es im Sommer immer so gehandhabt, dass ich die TWW abgeschaltet habe und nur mit dem Stromanforderungstimer gearbeitet habe. Dieser war auf 19 Uhr eingestellt, so dass ab diesem Zeitpunkt die Stromproduktion begonnen hat. In dieser Zeit haben wir dann Wäsche gewaschen, usw. Dies ist jetzt unmöglich, da der Timer 5 keine Wirkung mehr hat. PLUS: Die Stromanforderungstaste hat keine Funktion mehr, wird in der Bedienungsanleitung aber immernoch als solche benannt.

    Nach Aussage von Viessmann wurde der Timer 5 in der Firmware zum "Sperrtimer" umfunktioniert... Angeblich hätten nicht genug Kunden den Stromanforderungsmodus verwendet, wollten mit dem Sperrtimer aber verhindern, dass der Stirling zu bestimmten Zeiten anspringt... Selbst wenn dem so ist... Dann ist es Mist und vollkommen unnütz!


    Dass die Stromanforderungsfunktion in diesem Betriebszustand offensichtlich nicht schaltbar ist, dürfte Sicherheitsgründe haben.

    Ich wüsste nicht welche... Der Stirling hat den Pufferspeicher sowieso nur bis zur eingestellten maximal Temperatur aufgeheizt und dann abgeschaltet... Selbst wenn man vergessen hat die Funktion zu deaktivieren.

    Hallo,

    Ich denke die meisten kennen die Produktpflege der ersten Vitotwin Generationen bei denen der Stirling-Kopf ausgetauscht wurde und ein Software-Update erfolgt ist.
    Alles schön und gut, nur das die Software schlimmer geworden ist, als zuvor... Hier ein paar meiner Probleme:

    1.) Egal wie die Trinkwasser-Erwärmung konfiguriert ist, es springt IMMER der Zusatzbrenner mit an.
    2.) Taste zur Zwangsladung an der Fernbedienung funktioniert nicht mehr, bzw. hat keine Wirkung. "Speicherzwangsladung Ein" wird angezeigt, aber es passiert nichts.
    3.) Timer 5 zur Speicher-Zwangsladung funktioniert ebenfalls nicht mehr.

    In diesem Zustand ist eine Optimierung des Eigen-Stromverbrauchs kaum möglich und nervt mich tierisch.
    Bitte schreibt mal wer noch alles diese Probleme hat. Punkt 1 wurde ja schon in diversen anderen Threads bestätigt.

    Ist der wirklich günstiger ??? Zudem ist Vaillant an Microgen, dem Hersteller des Stirling, beteiligt. Setzt den aber aus guten Gründen nicht ein..


    Der Grund würde mich mal interessieren...
    Das EcoPower Gerümpel lohnt schon alleine aus Sicht der Wartungskosten kaum... Wenn dann in ein paar Jahren noch die Förderung wegfällt ist das Minus-Geschäft so gut wie sicher. Für mich kam Vaillant damals aufgrund des Motor-Konzepts gar nicht erst in Frage... Heute bin ich gleich doppelt froh darum.

    Musstet ihr für die Modulation noch etwas konfigurieren?
    Wir haben seit dem Umbau ebenfalls die neueste Software aber eine Modulation konnte ich bislang nicht feststellen. Bei uns ist zwar noch der Typ "C3HA" verbaut, aber irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass die Modulation mit der Hardware zusammen hängt. Das sollte doch eigentlich eine reine Softwaresache sein.

    P.S.: Welche Softwareversion wird bei euch verwendet? Vielleicht gibts hier ja noch Unterschiede...

    Hallo zusammen,

    Ich hätte mal eine Frage zur Steuererstattung des Stirling-Gasverbrauchs.
    Unser Vitotwin 300 ist seit dem 7.6.2012 in Betrieb. Leider konnte ich zum 1.1.2013 aber kein Formular einreichen, weil sich bei uns erstmals der "hh.hh" zeigte, der erst seit heute behoben ist. Leider hatte ich mir Ende 2012 auch nicht die Werte des internen Zählers notiert, so dass ich nun vor einem kleinen Problem stehe.

    Kann ich diese Steuererstattung noch nachträglich einreichen? Wie gehe ich dabei am besten vor?
    Für Tips wäre ich wirklich sehr dankbar!