wenn nicht beabsichtigt – so doch zumindest billigend in Kauf genommen.
Naja, wenn ich mich recht erinnere, dann war es erklärtes Ziel, alle Gasgeräte abzuschaffen, inklusive BHKW. Es war also nicht nur Absicht, sondern das erklärte Ziel.
Man hat wohl nur gehofft, dass die Auswirkungen auf Wachstum und Arbeitsplätze durch entsprechende Mehrproduktion von Wärmepumpen etc. ausgeglichen werden.
Scheuklappen sind eine verbreitete Krux in der Politik. Ideologie ersetzt Sachverstand und Wunschdenken ersetzt Realitätsbezug. Ich denke, man braucht nicht viel wirtschaftliches Verständnis um zu erkennen, dass sich in Deutschland keine echte Massenproduktion von Wärmepumpen aufbauen lässt, die in anderen Ländern schon 10 Jahre Vorsprung und dort zusätzlich wesentlich günstigere Rahmenbedingungen hat.
Sehen wir es doch so: Jeder Abbau von Arbeitsplätzen spart CO2. Wir feiern doch die Einsparung desselben in unserer Industrie und blenden aus, dass das CO2 nur auswandert, genauso wie mehrere hundert Arbeitsplätze jeden einzelnen Tag. Aber auch hier im Forum ist es verpönt, von Deindustrialisierung zu sprechen.
Da braucht man sich dann nicht wundern, wenn die Industrie aus einem überbürokratisierten, wankemütigen und politisch unzuverlässigen Hochsteuer- und Hochlohnland reißausnimmt.
Da bin ich 100% dabei. Fragt sich halt, ob als Reaktion noch mehr Regulierung, noch mehr Planwitschaft, noch mehr Gesetze, noch mehr Steuern und noch höhere Lohnkosten die richtige Antwort sind? Am Nettoeinkommen der arbeitenden Bevölkerung kann’ s wohl nicht liegen.
Nochmal zur Erinnerung: Ich heize seit 25 Jahren mit Wärmepumpe und wir haben 3 E-Autos in der Familie. Man kann mir hier schwerlich Rückständigkeit vorhalten. Aber die Politik um diese beiden Themen war zu lange vom Wunschdenken geprägt. ![]()