Hallo zusammen,
danke schonmal für die ausführlichen Antworten.
Ich denke ich muss wie schon befürchtet doch etwas weiter ausholen.
(nebenbei auch einer der Hauptgründe warum ich keinen anderen Thread damit zuspammen wollte
)
Wir reden von einem ca 475 Jahr alten Fachwerkhaus. Mein Dach wurde vor 15-20 Jahren gedämmt und gleichzeitig doppelt
verglaste Fenster eingebaut. Das Haus ist jetzt seit ziemlich genau 1 Jahr in meinem Besitz und an Dämmung usw
hat sich bisher bis auf die nötige Planung noch nichts getan.
Derzeit wohne ich hier mit meiner Frau zusammen - dies wird sich aber wohl spätestens Ende 2010/Anfang 2011 aufgrund
von Nachwuchs ändern. Damit wäre ich dann auch wieder beim Haus. Derzeit würde ein Säugling im zukünftigen Kinderzimmer
morgens sicher als Eiswürfel enden
. Die Gefache wurden von meinen letzten 2 Vorbesitzern ... wie soll ich es umschreiben ...
vernichtet !!
In einigen Gefachen findet sich Beton mit ungewollter Luftfuge zum Gebälk, an wieder anderen Stellen
wurde Styrodur verbaut, von innen geputzt und von außen gestrichen und an wieder anderen Stellen finden sich Ziegelsteine
(mit Luftspalten wie beim Beton ). Die bereits genannte Wohnfläche verteilt sich auf 3 Etagen und derzeit geheizt wird zu 85-90%
nur die untere Etage. Die Restwärme landet über Warmluftzüge in meinem Büro und verhindert das einfrieren meiner Finger während
ich tippe
. Die angefallenen ca 12 Raummeter (ordentliches) Brennholz sind daher wenn überhaupt dann nur für die untere
Etage zu kalkulieren und dies auch nur mit dem Hintergrund, dass wir beide berufstätig sind und der Ofen dementsprechend keine vollen
Tage genutzt wird.
Dabei soll es aber natürlich nicht bleiben .. meine Planung sieht den Neuaufbau der Gefache mit YTong-Steinen und Innendämmung mit
Hanf vor - dies sollte dann in Kombination mit 2m Deckenhöhe für ordentliche Gegebenheiten sorgen. Dies wird dann aber sicherlich durch den
Faktor Nachwuchs und permanent zu heizende 2 Etagen (Etage 3 ist nur Schlafzimmer und 1 Bad) bzw gestiegenen Energieverbrauch dank
permanent anwesendem Frauchen ausgeglichen. BTW: Nachwuchs verhindern ist keine Option 
Die Nachfrage nach meiner Nachbarin kann ich verstehen, wenn ich da eine Chance sehen würde hätte ich dies sicherlich von vorneherein
in die Kalkulation mit eingebracht bzw vorher Rücksprache über die Bereitschaft zur eventuellen Zusammenarbeit am Projekt gehalten.
Meine Nachbarin ist >80 Jahre alt, heizt mit Nachtspeicheröfen und stört sich nicht daran dass sie jeden Monat ein kleines Vermögen
für Strom bezahlt. Fakt ist ja dass sie es so warm hat und das reicht ihr vollkommen - die Luft zur Anfrage habe ich mir sinnvollerweise gespart.
Vom Holz möchte ich nicht weg - es soll aber in keinem Fall die Hauptwärmequelle im Haus bleiben. Dank den aus dem Boden schießenden
Holzvergasern geht der Holzverbrauch enorm in die Höhe und damit natürlich auch die Preise. Ausserdem möchte ich ungern weiterhin
bei 5°C aufstehen und duschen gehen *g*
Sympathisch wäre mir nach euren Aussagen eine Kombination aus Whispergen/Solar/Holzofen für Spitzenlast bzw später mit Anbindung
an den Pufferspeicher. Zur Whispergen habe ich aber dann noch eine andere Frage. Lohnt sich die Anlage bei 1KWelektrisch denn überhaupt
wenn man die dennoch recht hohe Investition bedenkt ?! Die Alternative wäre ja sonst eine Kombination aus Photovoltaik und Solar mit einem
normalen Gaskessel und dem Holzofen wenn einem mal danach ist ... Die Investition wäre wohl gleich groß, aber (vorsicht halbwissen) die Wartungs-
kosten und die unangenehmen Nebeneffekte des BHKW wären beseitigt da die Photovoltaik ja keine negativen Nebeneffekte mit sich bringt.
Bitte um Hinweis wenn ich einen Knick in der Logik verarbeitet habe ... 
[EDIT]
Mal anders gedacht .. meine gute Nachbarin braucht ja Unmengen von Strom ... wie viel Aufwand wäre es für mich ihr meinen BHKW-Strom in die Nachtspeicher-
öfen zu schieben ? (unabhängig davon dass es ökologischer Massenmord wäre)