Beiträge von restless_mind

    Abend zusammen,

    ich habe leider gar keine Ahnung von der Thematik an sich, daher ist mein Post nur als eventueller
    Denkanstoß zu verstehen.

    Motoren werden doch soweit ich weiß wie alles andere auch mit Toleranzen gebaut (siehe KFZ-Chiptuning).
    Kann es nicht sein, dass der Unterschied an der Motorleistung an sich liegt ? Das würde zumindest erklären,
    dass sich nach der Änderung nichts verbessert hat. Bei kleineren Anlagen könnte man das sicher durch ein
    Vertauschen Geräte herausfinden aber das wird in dem Fall wohl keine Option sein :-)_:-)
    EDIT
    ahh ... sorry ... das hat schon einer meiner Vorposter geschrieben.
    Bitte ignorieren.

    MfG
    Marcus

    Hallo zusammen,

    danke schonmal für die ausführlichen Antworten.

    Ich denke ich muss wie schon befürchtet doch etwas weiter ausholen.
    (nebenbei auch einer der Hauptgründe warum ich keinen anderen Thread damit zuspammen wollte :) )

    Wir reden von einem ca 475 Jahr alten Fachwerkhaus. Mein Dach wurde vor 15-20 Jahren gedämmt und gleichzeitig doppelt
    verglaste Fenster eingebaut. Das Haus ist jetzt seit ziemlich genau 1 Jahr in meinem Besitz und an Dämmung usw
    hat sich bisher bis auf die nötige Planung noch nichts getan.

    Derzeit wohne ich hier mit meiner Frau zusammen - dies wird sich aber wohl spätestens Ende 2010/Anfang 2011 aufgrund
    von Nachwuchs ändern. Damit wäre ich dann auch wieder beim Haus. Derzeit würde ein Säugling im zukünftigen Kinderzimmer
    morgens sicher als Eiswürfel enden :D . Die Gefache wurden von meinen letzten 2 Vorbesitzern ... wie soll ich es umschreiben ...
    vernichtet !! :D In einigen Gefachen findet sich Beton mit ungewollter Luftfuge zum Gebälk, an wieder anderen Stellen
    wurde Styrodur verbaut, von innen geputzt und von außen gestrichen und an wieder anderen Stellen finden sich Ziegelsteine
    (mit Luftspalten wie beim Beton ). Die bereits genannte Wohnfläche verteilt sich auf 3 Etagen und derzeit geheizt wird zu 85-90%
    nur die untere Etage. Die Restwärme landet über Warmluftzüge in meinem Büro und verhindert das einfrieren meiner Finger während
    ich tippe :-)_:-) . Die angefallenen ca 12 Raummeter (ordentliches) Brennholz sind daher wenn überhaupt dann nur für die untere
    Etage zu kalkulieren und dies auch nur mit dem Hintergrund, dass wir beide berufstätig sind und der Ofen dementsprechend keine vollen
    Tage genutzt wird.

    Dabei soll es aber natürlich nicht bleiben .. meine Planung sieht den Neuaufbau der Gefache mit YTong-Steinen und Innendämmung mit
    Hanf vor - dies sollte dann in Kombination mit 2m Deckenhöhe für ordentliche Gegebenheiten sorgen. Dies wird dann aber sicherlich durch den
    Faktor Nachwuchs und permanent zu heizende 2 Etagen (Etage 3 ist nur Schlafzimmer und 1 Bad) bzw gestiegenen Energieverbrauch dank
    permanent anwesendem Frauchen ausgeglichen. BTW: Nachwuchs verhindern ist keine Option ))))

    Die Nachfrage nach meiner Nachbarin kann ich verstehen, wenn ich da eine Chance sehen würde hätte ich dies sicherlich von vorneherein
    in die Kalkulation mit eingebracht bzw vorher Rücksprache über die Bereitschaft zur eventuellen Zusammenarbeit am Projekt gehalten.
    Meine Nachbarin ist >80 Jahre alt, heizt mit Nachtspeicheröfen und stört sich nicht daran dass sie jeden Monat ein kleines Vermögen
    für Strom bezahlt. Fakt ist ja dass sie es so warm hat und das reicht ihr vollkommen - die Luft zur Anfrage habe ich mir sinnvollerweise gespart.

    Vom Holz möchte ich nicht weg - es soll aber in keinem Fall die Hauptwärmequelle im Haus bleiben. Dank den aus dem Boden schießenden
    Holzvergasern geht der Holzverbrauch enorm in die Höhe und damit natürlich auch die Preise. Ausserdem möchte ich ungern weiterhin
    bei 5°C aufstehen und duschen gehen *g*

    Sympathisch wäre mir nach euren Aussagen eine Kombination aus Whispergen/Solar/Holzofen für Spitzenlast bzw später mit Anbindung
    an den Pufferspeicher. Zur Whispergen habe ich aber dann noch eine andere Frage. Lohnt sich die Anlage bei 1KWelektrisch denn überhaupt
    wenn man die dennoch recht hohe Investition bedenkt ?! Die Alternative wäre ja sonst eine Kombination aus Photovoltaik und Solar mit einem
    normalen Gaskessel und dem Holzofen wenn einem mal danach ist ... Die Investition wäre wohl gleich groß, aber (vorsicht halbwissen) die Wartungs-
    kosten und die unangenehmen Nebeneffekte des BHKW wären beseitigt da die Photovoltaik ja keine negativen Nebeneffekte mit sich bringt.
    Bitte um Hinweis wenn ich einen Knick in der Logik verarbeitet habe ... :D

    [EDIT]
    Mal anders gedacht .. meine gute Nachbarin braucht ja Unmengen von Strom ... wie viel Aufwand wäre es für mich ihr meinen BHKW-Strom in die Nachtspeicher-
    öfen zu schieben ? (unabhängig davon dass es ökologischer Massenmord wäre)

    Abend zusammen,

    ich plane gerade die Anschaffung einer "Heizung" für mein Fachwerkhaus im Westerwald.
    Es handelt sich dabei um eine Doppelhaushälfte mit ca 130m².
    Als Wärmequelle dient derzeit ein 14KW Holzofen - daher kann ich nicht mit
    Gas- oder Ölwerten aus Vorjahren dienen.
    Nachtspeicheröfen sind zwar vorhanden wurden von mir aber nie genutzt. (wir haben lieber gefroren *g*)
    Der Strombedarf liegt dank Durchlauferhitzer bei
    4000-4250Kwh.

    Bevor mich die ersten Mitglieder darauf verweisen dass die Einfamilienhausgeschichte schon
    geklärt wurde möchte ich lieber mal zu meinen etwas spezielleren Anliegen kommen 8)

    Ich würde natürlich nicht ausgerechnet hier posten wenn ich mich nicht auch für ein BHKW interessieren würde...
    Da bereits ein Gasanschluss im Keller liegt soll es auch eine mit Gas betriebene Anlage werden.

    Wie bereits in anderen Threads erwähnt ist ein BHKW bei nicht permanent anliegendem Energie- bzw Wärmebedarf
    ja so eine Sache. Ich frage mich jetzt jedoch ob sich das nicht durch ein modulierendes System (ecopower 3.0 oder lion powerblock)
    ausgleichen lässt. Theoretisch (zumindest nach meiner Theorie :D ) müsste sich doch durch ein Herunterfahren der Leistung
    die Laufzeit so erhöhen, dass sich das BHKW in meinem Haus lohnt ... oder etwa nicht ?! In dem Punkt stellt sich mir nun die Frage:
    Permanent knatterndes WhisperGen mit geringer elektr. Leistung und "nur" 8kw therm. oder aber ein Ecopower, dass entsprechend
    herunterregelt um möglichst lange zu laufen ? Mir fehlt leider die Grundlage um die Lebensdauer des Whispergens gegen den Mehraufwand
    der Wartung auf Seite des Ecopowers zu rechnen. Da dies mein erstes eigenes Haus ist fehlt mir ebenso ein Referenzwert für den
    Wärmebedarf grundsätzlich. Langfristig möchte ich die andere Haushälfte ebenfalls kaufen und selbstverständlich auch mit dem
    dann bereits angeschafften BHKW heizen ... dafür wären 8kw sicher zu wenig aber würden das Ecopower reichen !?
    Ich weiss es nicht ;O)

    Kann mir jemand Erfahrungswerte im Bereich Einfamilienhaus für die genannten Anbieter nennen ?

    Mal angenommen ich kaufe mir ein gebrauchtes BHKW . Fördert der Staat dann auch mit Erlass der Energiesteuer und zusätzlich mit 5,5Ct pro KWh
    eingespeistem Strom?
    Ist es grundsätzlich egal ob das BHKW Strom produziert während er im Haus auch abgenommen wird oder macht das einen Unterschied wenn
    selbiger z.B. entsteht wenn gerade keiner oder nur wenig verbraucht wird?

    Vielen Dank im Voraus

    Marcus