Beiträge von JAU
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Sicherlich lief bei Solyd Era einiges schief und die Finanzlage war vielleicht vorher schon nicht rosig. Aber das Ende der Förderung für die Beistellgeräte, wie die BG-15 eines ist, hat den Todesstoß gegeben.
Das war kein Todesstoß. Da wurde nur die Beatmungsmaschine abgestellt.
Die Firma konnte nur weiter machen solange neue Kunden Geld brachten mit dem der Service der alten Geräte erhalten wurde.
Sei ehrlich zu dir selbst: Wolltest du das Ding, mit den echten Kosten (neuer Stack für 12k€ alle paar Jahre), aus eigener Tasche weiter betrieben?
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Wer? Solydera?
https://www.hannovermesse.de/aussteller/solydera/N1569079
ZitatSolydEra ist ein weltweit führender Anbieter auf dem Markt für Festoxidzellen, -stapel und -lösungen und verfügt über die größte Produktionskapazität in Europa. Die Solid Oxide Technologie von SolydEra hat sich in der Praxis bewährt und bietet sowohl im Brennstoffzellen- als auch im Elektrolysebetrieb erstklassige Performance und Lebensdauer. Das Unternehmen verfügt über Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen sowie industrielle Produktionsstätten in Italien, der Schweiz und Australien. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Trentino Südtirol, Italien.
Wollen die immer noch Brennstoffzellen für den Heimanwender verkaufen ?
Sieht mir nicht so aus. Aber "bewährt" ist mit dem bekannten Hintergrund schon eine gewagte Aussage.
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Die Effektivität eines e Auto bei minus Graden wird beim Kauf eines solchen auch nicht erwähnt!
Meine Erfahrung ist genau gegenteilig. JEDER Verkäufer hat das zur Sprache gebracht.
Die Benzinköppe um einem das Interesse schlecht zu reden und die was selbst EV fahren zeigten mir Möglichkeiten auf wie man damit umgehen kann (z.B. Sitzheizung statt 24° Raumklima).
Leichter lehrst Du einer Kuh das Fliegen, als Schwurbler mit Argumenten zu überzeugen
Es geht ja auch nie darum den Schwurbler umzustimmen. Aber andere die das aufschnappen übernehmen es nicht so leicht wenn die Fehler und Widersprüche aufgezeigt wurden.
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kannst Du diese These auch belegen?
Marktstammregister.
Ortsfest wird eine Anlage dann, wenn sie dazu bestimmt ist, nach ihrer Inbetriebnahme dauerhaft an einem vorbestimmten Ort betrieben zu werden. Von einem dauerhaften Betrieb an einem Ort ist dann auszugehen, wenn der Betrieb an diesem Ort über einen Zeitraum von mehr als sechs Monaten erfolgen soll.
Bei ortsfesten Stromerzeugern ist auch der Betrieb mit Heizöl zulässig.
Von daher ist es durchaus sinnvoll direkt den ortsfesten Betrieb ins Auge zu fassen, gibt dann ja auch Steuererleichterung auf den Kraftstoff. Unterliegt aber halt den o.g. Einschränkungen.
Die Unterscheidung habe ich bei meinem alten Arbeitgeber noch mitbekommen: Da war die Abgasnachbehandlung des Diesel-Notstromers wesentlich einfacher aufgebaut als die der Erdgas-Maschine. Der Unterschied lag darin das der als BHKW mit >300h/a ausgelegt war.
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Die 300h kommen aus der 44. Verordnung des Bundesimmisionsschutzgesetzes. Da sind Ausnahmen mit höheren Emissionswerten für Notstromer definiert.
Kommt man über die Stunden hat man die normale TA-Luft einzuhalten und ist damit praktisch an den schwefelärmeren Brennstoff gebunden.
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und bei einem "Festanschluss" ans Heizungssystem hat der Schorni usw ja auch noch ein Wort mitzureden, während eine Handelsüblicher "Moppel" ja ehr "unreguliert" ist.
Ein mobiles Stromaggregat wird ganz automatisch zu einem stationären Gerät wenn es über 6 Monate an der selben Stelle betrieben wird. Und rutscht damit auch in die Genehmigungspflicht.
Für die Kalkulation wichtig: Bei <300h im Jahr ist Heizöl im Notstrom(!)generator möglich. Fallen mehr Stunden an ist Diesel Pflicht, auch bei stationären Geräten. Insbesondere wenn sie Spitzenlast liefern sollen.
Man könnte höchstens wegen Lärmbelästigung dran kommen, aber das wird durch die schallgedämmte Hütte ja auch reduziert.
Konkret: In Wohngebieten darf der Schalldruck zwischen 22 und 6 Uhr bei höchstens 40dB(A) liegen.
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Warum muss er sich erkundigen?
Wichtige Frage.
Die Antwort darauf vermutlich weniger schön: Kein Fachmann sondern Quereinsteiger der vor allem gut verkaufen kann.
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Was HVO100 angeht bin ich gespannt was aus der vom DUH eingeklagten Offenlegung rum kommt.
Das Verkehrsministerium hat wohl die Abgase aus PKW mit HVO100 getestet, hält das Ergebnis aber unter Verschluss. Es wird was von 20% mehr Stickoxiden gemunkelt und beim Feinstaub geht es angeblich besonders "kleinteilig" zu.