Beiträge von Atommafia

    Tach

    Hallo miteinander,


    2. wäre ein dicker Schalter beim Hausanschluss und Schlüsselübergabe an VNB
    ...alternativ, ein Glaskasten mit Schlüssen am Eingang
    nciht auch frei zugänglich?

    Ein Schlüssel für die Netzbetreiberbeauftragen um das Gebäude betreten zu können ?

    Auf Dauer kein gute Idee, die ganzen Subunternehmer +Co , da kommt höchstens mal ein gewitzer Leiharbeiter auf dumme Ideen und beschafft sich
    Nachschlüssel von diversen Hütten :)

    MfG

    Tach


    Das was im Grundbuch steht oder nicht steht gilt. Also wenn das Wegerecht oder Leitungsrecht nicht drin steht haben die keins
    Erst wenn man das Ergebnis der Voranfrage hat sollte man an den Netzbetreiber herangehen und ggf. die Verlegung der Leitung verlangen.

    Wann und wo wurde die Leitung errichtet, wie war die Gesetzeslage damals und was ergibt sich daraus für den konkreten Fall
    Beispiel : Leitungen die zu Adolfs Zeiten errichtet wurden, dann kam zB die DDR und danach die Wiedervereinigung.
    Schön kompliziert im Streitfall

    MfG

    Tach

    Hallo,

    wie kann ich eine vorhandene reg. Leistungsmessung durch einen "normalen" Zähler ersetzen lassen?


    E.ON weigert sich, den Zähler auf Standardlastprofil umzubauen. Die Stadtwerke Bielefeld sagen nach vielem Blah (reg. Leistungsmessung hätten auch wir eingebaut, Verbrauch kann sich ja zukünftig erhöhen, normaler Drehstromzähler könnte ja abrauchen, mit dem Sondervertragstarif sparen sie Geld, Atomstrom ist sehr günstig ...) im Grunde: Wir bieten Ihnen nur Strom für Sondervertragskunden an, keinen anderen.

    Meine Frage: Wie kann ich die vorhandene reg. Leistungsmessung durch einen "normalen" digitalen Zähler ersetzten lassen und wer kommt als Stromlieferant/Elektriker in Frage (die Stadtwerke Bielefeld weigern sich ja)?

    ist das eine direkte Messung oder eine Wandlermessung ?
    Einfach ein Bild vom Zähler reinstellen

    Und abgerechnet wird nach den Netznutzungsgrundlagen die zwischen Lieferant und Netzbetetreiber abgestimmt wurden
    Wie erfolgt die Abrechnung mit dem Lieferanten : HT+NT zusammengerechnet ?

    Wenn der Lieferant mit dem Netzbetreiber RLM statt SLP abrechnet dann wäre das ein Grund für die Probleme betreffend Zählerwechsel

    MfG

    Tach

    Moin Moin,

    ich glaub da habt Ihr schlechte Karten. Zwar würde ein normaler Drehstromzähler nicht abrauchen - das ist definitiv Käse -

    das ist nicht richtig: Leitungsgrenzen für die Meßeinrichtungen stehen zB in der Netzbetreiber-TAB
    Bei 46 kW und etwas Blindleistung ist ein Standard-63 Ampere Drehstromzähler am Limit, da kann schon der TAB-Passus Ab xx Ampere Betriebsstrom / Leitung Wandlermessung
    erforderlich zutreffen


    MfG

    Tach

    Zitat


    Wenn der Messstellenbetreiber einen Zweirichtungszähler einbaut, und zwei Messpunktnummern vergibt, dann müsste das doch für VBN und Stromanbieter eigendlich auch OK sein, oder?

    gibt es die denn auch mit unabhängigem So für Bezug und Einspeisung ?

    Ein Zähler wäre nämlich einfacher zum einbauen, wegen der engen Kabelkanäle im Zählerschrank....

    Gruß Dachsgärtner


    Es gibt Zweirichtungszähler in Eintarif -Zweitarif und als Maximumzähler
    Auch mit getrennten Zähllimpulsausgängen für Richtung 1 und Richtung 2

    Und als Netzbetreiber kann man auch zB ein 4-Q-Zähler mit Fernzählung einbauen weil man den Betreibern wegen den Zählerständen nicht dauernd nachlaufen will und den Stromlieferanten für Richtung 1 zB nur den Meßpreis für einen einfachen Zähler in Rechnung stellen.
    Das klappt wenn man will :)


    Die Ära der Ferrraiszähler ist in absehbarer Zeit beendet, in 5-10 Jahre sind im auch im Haushaltsbereich elektronische Zähler mit Fernzählungzusatz über GSM /Powerline /433 Mhz-Funk Standdard, schon alleine wegen der einfachere Ablesbarkeit


    MfG

    Tach


    auch bei einen 4-Quadrantenzähler kann man den Anbieter für
    Richtung 1 Bezug wechseln, zwei getrennte Zähler sind nicht erforderlich.

    Die Zählwerke für den Bezug werden EDV-technisch dann mit den neuen Stromlieferanten verküpft und abgerechnet

    Die Zählwerke für die Lieferung werden EDV-technisch mit den Netzbetreiber verknüpft und entsprechend abgerechnet.


    Ich kenne tausende Fälle wo das so funktioniert

    Vielleicht sollte man sich im Meerbusch ggfs eine neue EDV anschaffen
    und die alte aus Monopolzeiten abschalten


    allerdings Richtung2 Lieferung betrifft nur den Netzbetreiber und interessiert die Stromanbieter-AG -GmbH im gleichen EVU-Konzern,
    überhaupt nicht

    MfG

    Tach

    Zitat

    Original von Dachsfan


    Das ist juristisch so - alles Klar ??? ^^


    EVU etwas übers Eichrecht erzählen ist wie Eulen nach Eythylen tragen

    Manche EVUs sehen die Mini-BKWS aus der praktischen Seite:

    Bei kWK-Abrechnung braucht man vierteljährliche Zählerstände

    Für die ggfs jährliche Bezugabrechnung braucht man auch einmal den Stand

    Die EEG/kWK Umlageabrechnung zwischen den EVUs
    wird mittlerweile nicht mehr vierteljährlich sondern monatlich durchgeführt

    Wenn man genug Zähler einer Sorte im Netz hat, kann man die Eichfrist verlängern mittels Stichprobenverfahren
    Die Zählervarianten will man daher nicht ausufern lassen

    Also kurzerhand Max-Zähler mit Fernzählung rein, diese hat wegen Monatssonderkunden sowieso vorrätig


    Natürlich kann sich die Sichtweise bei den EVU bei Mini-BHKWs ändern,
    vielleicht wartet man eines Tages auf die Zählerstandsmitteilungen der Betreiber, Motto :die wollen was von uns und nicht umgekehrt

    Und wenn man gerade die Nachrichten über das Geschäftsgebahren von Heizkostenabrechnungsfirmen liest, dagegen sind wir ja beim EVU geradezu seriös

    MfG

    Tach

    Korrekte Messung der Wirklichkeit bei ungleicher Bezu/Einspeisung auf den
    drei Außenleitern ist kein Beschiss.

    Das wird im Eichrecht sicherlich auch so gesehen

    Ist wie eine Radarfalle die neuerdings auch nachts in der Tempo 30 Zone
    vor dem Kindergarten blitzt, oder gleichzeitig Geschwindigkeit und Abstand

    Zu dicht aufgefahren aber das Tempolimit eingehalten gibt trotzdem Post


    MfG

    Tach

    Zitat

    Original von Dachsfan
    Zweirichtungszähler können auf verschiedene Arten die Messergebnisse ausgeben.

    Leider gibt es Zähler, die gleichzeitig Einspeisung und Bezug messen und auch die Ergebnisse "aufzählen"

    Dies ist, da der Einspeisepreis geringer als die Bezugstromkosten ist, ungünstiger für den Betreiber.

    Überschußeinspeisung oder 100% Einspeisung ?

    Überschußeinspeisung
    Zwei rücklaufgesperrte Drehstromferrariszähler in Reihe:
    Ein Zähler Bezug, ein Zähler Einspeisung

    Mein chipgetunter Dachs hat 6 kW Leistung, 2 KW pro Phase

    Auf Phase L1 liefert der Dachs 2 KW ins Netz, Verbraucher sind keine eingeschaltet, also plus 2 KW

    Auf Phase L2 liefert der Dachs 2 KW ins Netz, beim E-Herd ist der Backofen eingeschaltet, mit 2 KW Leistung, also plus minus Null

    Auf Phase L3 liefert der Dachs 2 KW ins Netz, das Schweißgerät braucht aber 4 KW , also minus 2 KW
    In der Summe ergeben sich plus minus 0 KW, beide Läuferscheiben der
    Zähler inkl Zählwerke bleiben stehen, obwohl auf L3 technisch gesehen Energie aus dem Netz bezogen wird und auf Phase L1 Energie eingespeist wird

    Das Bezugs- und Lieferungzählwerk eines statischen Zweirichtungszählers wird genauso stehenbleiben.


    100 % Einspeisung

    Ein Zähler für den Haushalt
    Der Verbrauch vom Backofen und vom Schweißgerät wird gezählt und nach den entsprechenden Tarif vom EVU in Rechnung gestellt.


    Ein Zähler für den Dachs

    Der Zähler zählt die eingespeisten 6 KW Leistung
    Abrechnung nach KWK,EEG etc

    Ob nun die Überschußeinspeisung oder die100 % Einspeisung verwendet wird, hängt vom Haushaltstarif und von der Einspeisevergütung ab

    MfG