Beiträge von Markus M.

    Wie funktioniert diese Option? Woher weiß der WR, wie viel er einspeisen muss/soll? Letztendlich muss der doch auch irgendwie messen, wie viel Strom gerade benötigt wird

    Gute Frage, die ich leider nur amateurhaft beantworten kann. Ich hab ein 3 Phasen System und auch Zähler in alle Richtungen, die über VE.Can bzw. USB kommunizieren. Auf der "Zentrale" (CerboGX) seh ich beim WR das externe Netz, das interne Netz und die DC Seite. Am WR kann ich die "Netz-Messung" auf "WR/Ladegerät" umstellen - ich vermute, dass er auch ohne zusätzlichen Stromzähler eine Nulleinspeisung kann.
    Wenn ich die "DC-gekoppelte PV - Überschusseinspeisung" deaktiviere, regeln meine MPPT's runter, sobald die Batterie voll ist - wie genau das technisch realisiert ist, weiss ich nicht.

    Ich hoffe du kannst mit den Info's was anfangen.

    Ja, die meisten WR kann man so einstellen, dass sie nur so viel Strom abgeben, wie "das Haus" gerade benötigt. Das Problem dabei ist nur, dass der WR von alleine diesen Wert nicht ermitteln kann, dafür muss noch ein Messgerät/Sensor am Zähler installiert werden

    Mal davon abgesehen, dass es echt schwierig ist, für deinen WR überhaupt Dokumentation zu finden, ist die dann auch noch wirklich schlecht :(
    a) dein WR hat wohl einen WiFi AP (AccessPoint), mit dem du dich per Handy verbinden kannst.
    b) ich hab nichts gefunden, dass du an den WR einen externen Stromsensor anschließen kannst.

    Ich befürchte, dass du hier "Lehrgeld" bezahlt hast. Guck dir mal den EasySolar-II GX an, der könnte für deinen Einsatztweck gut passen und wäre auch zukunftssicher (anderer Einsatzort, Erweiterung, zusätzliche Generatoren usw).

    Ich muss das Thema leider für 2 Wochen zurückstellen (pausieren), da bei mir jetzt die Abdichtung vom Keller (mit jeder Menge Erdarbeiten) ansteht. Danke euch für euer Feedback, hab ich alles gelesen ( Dachsfan auch das hydraulische Problem hab ich jetzt richtig verstanden) und nehm's mir zu Herzen. :saint:

    ASeitzinger in der WW-WP ist die Pumpe integriert. Es ist aber auch max. verwirrend, welches Gerät schon einen WT und Pumpe(n) integriert haben. In der Zeichnung hab ich jetzt pauschal die Systemtrennung und Pumpen reingenommen (wenn ich sie nicht versehentlich vergesse :D )

    Die FriWaSta wird die Pumpen wahrscheinlich auch integriert haben. "druckgesteuert" hab ich nur dazugeschrieben, damit deutlich wird, dass hier immer Druck anliegen soll - jedenfalls kein externe temperaturgesteuerte Regelung, sondern so, wie du es beschrieben hast.

    Die Heizstäbe in die Puffer zu integrieren schrängt die flexibilität der Elektroheizung ein. Wenn mir in 5 Jahren eine andere Verwendung (oder hydr. Verschaltung) in den Sinn kommt, hätte ich sehr vlel Aufwand um die wieder auszubauen. Einen Durchlauferhitzer kann ich einfacher ausbauen. Auch ein defekter Heizstab unten im Speicher würde zu massiven Aufwänden führen. Wie die Heizstäbe el. angesteuert werden, ist ne Geschmacksfrage.

    der Hydraulikplan, den Du von mir hast, kommt der auch hier zur Diskussion

    Bisher nicht und das Bild wollte ich so auch nicht veröffentlichen (Urheberrecht, Form). Da wäre ein saubere Zeichnung von dir notwendig. feel free

    Laufen beide hast Du eine Mischtemperatur

    Hat diese Mischtemperatur nicht negative Auswirkungen auf die Schichtung im Speicher?

    Die verlustbehafteten Wärmespeicher...

    Ok verstanden. "Schlecht isoliert" ist eben "schlecht isoliert" ;) In meinem Keller sind fast immer 18°C. Hab ich das (generell) richtig verstanden, dass die Verluste hauptsächlich vom Füllstand und von der Temp.Differenz (und natürlich dem Isolationswert) abhängen? Wie gewichtet Ihr die 10kWh Verlust im Verhältniss zu den max. 170 kWh Wärmeenergie UND der Summe von "sonstigen Verlusten" an den Komponenten und Rohren? Vom Bauchgefühl würde ich sagen, dass die sonstigen Verluste größer oder gleich dem Verlust im Speicher sind.

    Hygienespeicher

    Gelesen und verstanden. Ironischerweise arbeitet mein vorhandener Warmwasserspeicher genau umgekehrt. da läuft das Wasser von der Ölheizung durch die Heizwendel. 8o

    Was mir momentan noch Sorgen bereitet ist die (relativ) geringe Stromaufnahme der WP im Vergleich zum PV-Überschuss. Im Frühjahr/Herbst zieht die WP ca. 2kW, PV-Überschuss liegt bei 6kW. Als mögliche Lösungswege sehe ich entweder ein Wasser-Wasser-WP direkt hinter die LW-WP zu klemmen (was mir auch eine höhere Temperatur für den Speicher liefern würde) oder den Vorlauf der LW-WP durch den Durchlauferhitzer zu schicken. Beide Ideen sind nicht optimal, das ist mir klar. Wie ist da eure Meinung dazu oder habt Ihr noch andere Ideen wie ich den Stromüberschuss in Wärme verwandeln kann?

    300 l Speicher für die Wärmepumpe

    Der extra Speicher wird sich wohl von selbst erledigen, wenn ich BHKW und WP gleichwertig anbinde, siehe neue Zeichnung unten

    Gern, allerdings bin ich nicht sicher ob Du es hören willst

    ^^ Beste Einleitung ever :thumbup:

    gehst Du von falschen Voraussetzungen aus

    Offensichtlich. Folgende Fragen dazu:

    • Lt. den Daten liegt der COP bei A-7/W35 bei 2,7, Bei A10/W35 bei 5,7 und lt. deiner Schilderung bei A??/W55 bei 3.
      • Bei welcher Außentemperatur hast du den COP von 3?
      • der "optimale(re)" Arbeitsbereich liegt also schon bei Temperaturen, die so direkt nicht für meine HT-Heizung und WW gebraucht werden kann? COP von 3 ist toll, 5,7 aber halt fast doppelt so gut (und natürlich um Längen besser als der Durchlauferhitzer).
    • ".. raten die WP und das BHKW gleichwertig einzubinden.." - wie geh ich dann mit den unterschiedlichen Temperaturen (55° vs. 85°) um? Beim BHKW und dem Durchlauferhitzer kann ich über den Durchfluss am WT die Temperatur auf 75° "runterregeln", aber "hochregeln"? Kannst du das bitte etwas detaillierter ausführen? Danke

    ganzjährig Wärmespeicherverluste von ca. 10 kW / Speicher / Tag

    Kannst du bitte erklären, wie du auf die 10kW kommst? Mir wurden 100 - 200 W / Stunde / Speicher genannt -> 200Wx24h = 4800Wh. gerundet 10kW für 2 vollgeladene Speicher im Winter. Bei dem täglichen Winter-Wärmebedarf von 170kWh/Tag sind das 0,058%, die dann hautsächlich die Kellerdecke (bzw. den Fussboden im EG) heizen. Im Frühjahr/Herbst müssten die Verluste geringer sein, weil der Schichtspeicher ja nicht voll geladen wird. Wo ist mein Denkfehler?

    Generell zum Thema "Wärmeverluste" - die Verluste hab ich doch auch an Pumpen, Mischern, WT und den Rohren. Gerade an diesen Komponenten hat man doch relativ viel Oberfläche und dazu noch Bauformen, welche das Isolieren umso schwieriger machen. Ich frag mich halt, ob die Summe dieser Verluste nicht bedeutend größer sind, als die Verluste die nur am Speicher entstehen. Wenn dazu jemand seine Erfahrung einbringen könnte, wäre toll.

    Verschaltung nach Tichelmann klingt erstmal toll, funktioniert aber in der Praxis meist nicht

    Bitte um Erklärung. Mir wurde gesagt (und ich hab das auch so gelesen), dass man dadurch die (fast) gleichmäßige Be- und Entladung von mehreren Speichern am besten hinbekommt.

    Wenn es passt kann man den auch mit 1.500 Liter nehmen

    Da hat beim Bau jemand vergessen, eine passende Tür für "große Formate" einzubauen ;) Physisch krieg ich 2m x 1m in den Keller - und "vor Ort schweissen" will irgendwie keiner mehr machen. Für die Schichtung sollte das Verhältniss h x b bei 2:1 liegen (so meine bisherigen Infos).

    Statt einfacher Schichtenspeicher würde ich einen kombinierten Hygienespeicher nehmen

    Hygienespeicher = Warmwasserspeicher? also sowas wie meine aktuellen 300l Warmwasser, nur mit zusätzlicher Heizungsunterstützung? Auch hier bitte den "Erklär-Bär"

    Generell bin ich kein großer Freund (mehr) von "hochintegrierten" Komponenten. Zum einen, weil der kleinste Defekt meistens die ganze Komponente unbrauchbar macht und somit gleich mehrere Funktionen ausfallen (Single-Point of failure) und zum anderen, weil man sich meistens auch gleich der integrierten Intelligenz unterwerfen muss. Da wird es schwer mit einer übergeordneten Steuerung (wie ich es vorhabe) zu arbeiten. Ich erhoffe mir auch durch die Modulbauweise flexibel für die Zukunft zu bleiben. Preislich dürfte es gleich bleiben, ob ich mehr Anschaffungskosten und geringere Veränderungskosten habe oder umgekehrt - früher oder später ziehen sie einem doch das Geld aus dem Portmonait. :S

    LG Markus :saint: