Beiträge von becuwe61

    Hallo

    War heute nochmal bei zwei ortsansässigen Firmen,die u.a. auch BHKW verbauen. Beide waren, unabhängig voneinander der Meinung, dass sich
    ein BHKW für die Obejekte auf keinen Fall rechnet.

    Folgende Gründe wurden angegeben:

    Zu geringe Laufzeit vor allem im Sommerhalbjahr. Dadurch kein Stromertrag.

    Zu hoher Gasverbrauch m Winter für zu geringem Stromertrag.

    Zu hohe Anschaffungs und Installationskosten.

    Zu hohe Wartungsgebühren, die von dem schon nicht ausreichendem
    Stromertrag noch abgezogen werden. Der eine sprach von über 1000
    Euro jährlich.

    Zu geringe Lebensdauer für die hohe Investition.

    Beide gaben an, dass es wesentlich wirtschaftlicher wäre in eine sparsame
    Brennwerttherme und Wärmedämmung zu investieren, als in ein BHKW .

    Hatte eigentlich andere Meinungen und die Erstellung eines Angebotes erwartet.

    Ach ja, und die Firmen, die BHKW in Einfam.- Häusern einbauen, wurden als Betrüger betitelt. Da beides angesehene Firmen sind, haben mich die Meinungen stark beeinflusst. Bin mir jetzt gar nicht mehr sicher, ob ein BHKW wirklich wirtschaftlich ist.

    Wollte natürlich meinen jetzigen Kessel (läuft bisher ohne Probleme u- ist Bj 1992 als Spitzenlastkessel behalten. Ich habe gedacht, dass, wenn ich noch ein wenig in Wärmedämmung investiere und aufgrund verschiedener Gewohnheiten (2 mal Schichtdienstler) etc. sich die Wäme und Stromanforderungen etwas verteilen werden. Es ist ziemlich ausgeschlossen, dass ale WE gleichzeitig kochen. Es solen auch zwei Speicer instlliert werden. Einer fürs Mietshaus, einer für uns. Wollte im Grunde nur wissen, ob ich ansonsten mit der Rechnung hinkomme und die mtl. Finanzierung von ca. 300 ,- durch Stromverkauf an Mieter, Sparen des eigenen Stromes, Mieterhöhung 120,- und Ersparnis Ökosteuer, Schornsteinfeger, Geb. für 2 Gas und Stromzähler wieder hereinbekomme oder sogar mehr dabei herauskommt.

    Da bin ich mir immer noch nicht sicher. Lasse mir zum Vergleich noch ein Angebot für einen Dachs erstellen.

    Soviel ich bisher über das Ecopower-Gerät gelesen habe, läuft es nicht immer
    auf vollen Touren. Je nach Auslastung erzeugt es 2,0 - 4,7 kw elektrische Leistung und verbraucht dabei 0,88-1,9 m3 Gas. Da wäre es zwar in den Wintermonaten wahrscheinlich, dass das Gerät durch das Heizen in allen drei Wohnungen Volllast fährt und somit an die 4,7 kw erzeugen sollte. Von der Zeit her ist dieser Bereich vielleicht auch schätzbar. Würde von November bis März mit 20 Stunden täglicher Volllast rechnen. Das ergibt dann ca. 3000 Stunden und ca 14.000 kw. Der restliche Zeitraum ist aber garnicht abschätzbar. Ich weiss nicht wie hoch die Anlage in den Übergangszeiten ausgelastet ist und welchen Wert man für die Nutzung des Warmwasser durch 15 Personen anrechnen kann. Selbstt wenn man auf 5000 oder 6000 Stunden käme, hiesse das ja nicht, das das Gerät dann immer 4,7 kw Strom liefert, sondern teilweise eben auch nur 2,0 kw. Daher rechne ich mit einem Jahresertrag von ca. 18.000 kw. Das wäre ungefähr der Wert, den die drei WE pro Jahr auch verbrauchen. Setze ich einen Preis von 0,18 Euro an, hätte ich eine Einsparung an eigenem Strom und Verkauf an die Mieter von 3240 Euro bzw. 270 Euro monatlich.

    Ist das soweit realistisch?

    Gleichzeitig vebraucht die Anlage in den Wintermonaten 1,9 m3 Gas bei 20 Stunden pro Tag = 3800 m3, das dürften so ca. 34.960 kwh sein? Die restl. Zeit kann ich wieder nur grob einschätzen. Da sie dann nicht auf Vollast läuft wird auch weniger Gas vebraucht. Rechne hier mit nochmal ca. 30 % der o.a. Menge (11.000 kw/h) so dass ein Vebrauch von 46.000 kw/h zusammen käme. Im Vergleich zu jetzt, alle drei Parteien zusammen verbrauchen 70.000 kw/h, deutlich weniger.

    Kann man das so rechnen oder mache ich Denkfehler und der Gasverbrauch ist viel höher oder der Stromertrag viel niedriger?

    Hallo nochmal

    Nach Rechechen im Internet ist es wohldoch möglich beide Wohnungen über einen privaten Stromzähler an die Stromversorgung meines Hauses direkt per Stromleitung anschliessen. Dazu müsste ich jedoch wissen, wieviel Strom eine Ecopower-Anlage bei geschätzten 5000 Betriebsstunden im Jahr an kw/h Strom erzeugt. Um drei Wohnungen zu versorgen müsste ich schon ca. 18.000 kw/h erzeugen. Ist das vorstellbar?


    Nochmal vielen Dank für die Beiträge

    Hab jetzt mal unter KFW.de nachgesehen. Es stimmt, dass ein BHKW mit einem Öko-Plus Darlehen finanziert werden kann. Konditionen sind auch nachlesbar. Bei einer Laufzeit von 10 Jahren liegen die Zinsen bei 2,7 Prozent.
    Was ja noch recht günstig ist.

    Grundsätzlich würde mich noch interessieren, ob der Ertrag die monatl. Finanzierung bei den angegebenen Werten (s.o.) zumindest ausgleichen kann.

    Und ob es Sinn macht, doch die eine oder andere Dämmmaßnahme noch durchzuführen, um zu verhindern, dass im Winter zu Spitzenlastzeiten dauernd dazugeheizt werden muss. Die momantan eingebauten Thermen leisten 2 x 18 kw im Mietshaus und sind im Winter an kalten Tagen nicht ausreichend. Mein Kessel hat 21 kw und auch genug mit meinem schlecht gedämmten Haus zu tun. Da frag ich mich bis zu welcher Aussentemp. die Heizleistung des BHKW ausreicht. Muss schon bei Tem.von mehreren Grad über 0 dazu geheizt werden?

    Hallo nochmal

    Vielen Dank für die Beiträge. Heute war ein Fachmann hier und hat sich alles angesehen. Es klappt schon mal nicht das Gerät in den Keller zu bauen. Er will es nun in einen Schuppen bauen, der sich zwischen den beiden Häusern befindet. Dann Leitungen in meinen Keller, wo die Wasserspeicher und eine zusätzliche Brennwerttherme für die Spitzenleistung stehen sollen. Dann Leitungen im Boden für Heizung und Warmwasser in die beiden Mietwohungen mit Verbrauchszähler und eigener Heizungssteuerung. Der Preis hierfür soll ca. 36.000 Euro betragen.

    Seinen Angaben zu Folge würden die Mietparteien ca. 40 Euro Heizkosten sparen und das BHKW ca. 4000 Euro jährlich erwirtschaften. Geteilt duch 12 wären das 333 Euro monatlich. Bei einer Vollfinanzierung des Vorhabens bei 15 jähriger Laufzeit käme ich auf ca. 297 Euro. Hätte also noch ca. 40 Euro Gewinn?

    Die Werte o.a. sind alle bisher geschätzt. Melde mich wieder wenn ich die Berechnung bekommen habe. Kann mir jemand sagen, wer ein BHKW finanziert und zu welchen Konditionen?

    Hallo

    Bin Eigentümer eines 2-Fam. - Hauses mit 2 vermieteten Wohnungen je 125 qm. Die untere Wohnung hat noch 80 qm beheizten Keller. Jetzt befinden sich dort 2 Gasetagenheizungen Bj 1987 zu je 18 kw mit Erhitzung WW durch Durchlauferhitzer. . Der Gasverbrauch beträgt pro WE ca 25.000 kw. Jede Wohnung wird von 4 Personen bewohnt. Der Stromverbauch beträgt pro WE ca. 6000 kw.

    Unmittelbar neben diesem Haus (ca. 4 Meter entfernt) steht mein selbstbewohnter Bungalow mit 145 qm Wohnfläche plus 40 qm beheizter Keller. Ich verbauche zur Zeit 21.000 kw Gas und 6500 kw Strom. Meine Heizung ist Bj 1991 und verfügt über einen 180 l Warmwasserspeicher.
    Wir bewohnen unser Haus mit 5 Personen.


    Beide Häuser (Bj 1938 und 1968 sind dem Alter entsprechend gedämmt. Im Garten befindet sich ein Pool mit 5 m Durchmesser und 120 cm Tiefe. Könnte ev. im Sommer durch überschüssige Wärme beheizt werden.

    Die Gesamtkosten für Gas betragen z.Zt.: 380 ,- pro Monat
    Die Gesamtkosten für Strom betragen z.Zt.: 350,- pro Monat

    Meine Fragen: Ist ein BHKW für die drei WE sinnvoll?

    Wie hoch wären ca. die eingesparten Kosten verglichen mit den
    o.a. Kosten?

    Wie hoch sind ca. die Kosten für die vollständige Installation inkl allen Materials für solch ein BHKW?


    Vielen Dank im Voraus