Gasdachs aus 2006 noch reparabel?

  • Mein kleiner Heizungsbauer hat im Moment 3 Anfragen pro Tag. Alle wollen unbedingt von Gas auf eine WP umrüsten. Ob FBH usw. vorhanden - spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Auch sind WP‘s bis auf einzelne Modelle dieses Jahr kaum noch lieferbar. Eine Gastherme dagegen problemlos…

  • Hallo in die Runde,

    so der Dachs läuft wieder! 😁 Ich habe mich aber dazu entschieden, einen gebrauchten Motor zu verbauen und meinen Generator und MSR2-Regler weiter zu verwenden. Die Maschine ist aus 2011, geänderte Gasstrecke und Ventilsteuerung und wurde gegen eine neue getauscht. Serviceunterlagen wurden mir auch zur Verfügung gestellt, der neue Motor hat noch ausreichend Ventilspiel, war unauffällig beim Ölverbrauch, Wärmetauscher, Thermostat mit allen Dichtungen wurden kurz vor dem Ausbau erneuert und er hat ausreichend Kompression, das der Generator auch wieder locker 5.5 kW erreicht. Zündbox, Anlasser und interne Schläuche sind bei der letzten Wartung erneuert worden, jetzt muss nur die Gaslieferung nicht ausbleiben. 🤔

    Der Kettenzug unter der Decke hat mir beim Aus- und Einbau die Arbeit sehr erleichtert.😉

    Jetzt kann ich mich dem Projekt Wärmepumpe widmen, die schon auf dem Hof steht 😁 und die ich in meine vorhandene Hydraulik einbinden muss. Der Hygienespeicher hat in der mittleren Position noch Anschlüsse frei, die ich für den Anschluss noch öffnen muss. Stiebel hat 2 Hydraulikschemen, die hierfür in Frage kommen, die ich gerne verwenden möchte.


    Hat jemand so eine Lösung im Einsatz?

    VG stoni

    Beheiztes Objekt: Fachwerkhaus mit Anbau 1791, 300m² Wohnfläche und 60 m² Wintergarten mit Schwimmbad (wird von März bis Oktober beheizt), seid 2011 eine 8,36 kWp PV-Anlage mit Eigenstromnutzung, Hygienespeicher 800 ltr mit Edelstahlwarmwasserdurchlaufschlange und 4,5 kWh Heizstab, 6 m³ Regenwassernutzungsanlage. BHKW: Senertec Gasdachs mit Kondenser, 2006 in Betrieb genommen und Spitzenlasttherme für die vielen Ausfallsituationen.

  • Hat jemand so eine Lösung im Einsatz?

    Wir betreiben mit unserem Dachsstrom eine kleine Luft - Wärmepumpe, eine Sole-Wasser WP Geotherm VWS 101/2 und haben eine Split Luft Wärmepumpe Typ istaroTHERM Split VWL 125/5 AS 400V S2 + VWL 127/5 IS beim Grosshänder bestellt, die aber noch im Zulauf ist.

    Die Hydraulik ist ähnlich wie bei Dir mit Dreiwegeventilen realisiert, so bestimmt eine Logo ob die Wärmepumpe Warmasser machen soll oder Heizungswasser erwärmen soll. Wir haben zwei je 1000 l Speicher, einer davon ist der gleiche Hygienespeicher wie Du ihn hast, mit der Edelstahlschlange drin, zur Warmwasserbereitung im Durchflussverfahren.

    Bei Dir finde ich die Umschaltung nicht so wichtig wobei es sicherlich auch andere Meinungen gibt, Hauptsache die Wärme kommt in den Speicher.

  • Bei Dir finde ich die Umschaltung nicht so wichtig wobei es sicherlich auch andere Meinungen gibt, Hauptsache die Wärme kommt in den Speicher.

    Hallo Dachsfan, ja, Hauptsache es bleibt die Schichtung erhalten und der Speicher wird nicht komplett umgewälzt. Die Hydraulik mit einem Umschaltventil würde ich gerne umsetzen, leider kann Stiebel keine WPM Regler mehr liefern und ob ich die Pumpe mit einem gebrauchten 2er Regler ansteuern kann, erhalte ich keine Infos.

    Denk dran das Wasser dahinter ist sehr entgegen kommend. :)

    Ja, deshalb habe ich den Dachs ja auf einem Sockel stehen, damit ich die 800 Liter über die Bodenwanne auffange und nochmal verwenden kann. 😂

    VG stoni

    Beheiztes Objekt: Fachwerkhaus mit Anbau 1791, 300m² Wohnfläche und 60 m² Wintergarten mit Schwimmbad (wird von März bis Oktober beheizt), seid 2011 eine 8,36 kWp PV-Anlage mit Eigenstromnutzung, Hygienespeicher 800 ltr mit Edelstahlwarmwasserdurchlaufschlange und 4,5 kWh Heizstab, 6 m³ Regenwassernutzungsanlage. BHKW: Senertec Gasdachs mit Kondenser, 2006 in Betrieb genommen und Spitzenlasttherme für die vielen Ausfallsituationen.

  • Hinsichtlich des Heizungswasser, denke bitte unbedingt daran zuerst das Trinkwasser abzudrehen, der höhere Druck soll weg, jedoch das Wasser nicht ablassen sondern nur absperren und Druck reuzieren mit einem Warwasserhahn.

    Dann Membranausdehnungsgefäß deaktivieren ( Kappenventil zudrehen )

    Dann Speicher absperren Heizungsseitig jedoch keinerlei Entlüftung aufmachen oder so.

    Die Fittinge vorbereiten und einhanfen, die du reindrehen willst und ganz entspannt die Stopfen rausmachen udn die Fittige reindrehen, da kommt nur wenig Wasser raus. Üblicherweise saugt ein Mitarbeiter das austretende Wasser mit einem Wassersauger weg, sind jedoch nur 2 - 3 Liter .

    Die 1.000 Liter bleiben also schön im Speicher und wollen gar nicht raus, weil keine Luft drin ist oder reinkommt gelten die Hydraulikgesetze weiterhin.