Also wurde festgestellt, BHKW muß her.
Der Versuch/Gedanke das BHKW an die vorhandene Heizung anzubinden wollte mir nicht gelingen.
Es war ein 17Kw Brötje Gaskessel aus 1991 mit 150l Emailliespeicher für Warmwasser installiert. Eigentlich liebte ich diese Kombination - es ist exakt einmal die Umwälzpumpe ausgefallen. Die Heizung wurde NIE gewartet - ein optimales System. Nach Inaugenscheinnahme der alten Komponenten sind diese noch vollständig intakt. Der Frischwasserpuffer ist in einem sehr guten rostfreien Zustand, selbst von der Mangesiumelektrode war noch Magnesium vorhanden, der Kessel zeigt keine Defekte. Lediglich die NOX-Düse? vom Brenner ist etwas geschomlzen. Hat wohl mal die Luftzufuhr nicht gestimmt - egal ![]()
Aber 1991...2014 - und vor allem 17KW bei 200°C Abgastemperatur und die problematische Einbindung des BHKW nunja.
Der Startschuß viel, als mir von einem Forumsmitglied ein Pufferspeicher in meiner Nähe aus EBAY nahegelegt wurde.
Für eine belanglose Summe wurde der erstanden und dann einige Zeit stand dumm in der Garage rum -immer im Hinterkopf das es loszugehen hat, was dann auch passierte.
Die Heizung ist draussen, die Therme hängt. In den Puffer fand das Backusystem "Heizpatrone" ein Zuhause. Warmwasser wurde zwischenzeitlich mit einem Durchlauferhitzter erledigt, der zwischen einem installierten Warm- und Kaltwasserhahn hing.
Bis auf die Gasleitung und ein paar elektrische Kabel ist die Hydraulik soweit zumindest angeschlossen und die Warmwasserversorgung hat nun die Heizatrone übernommen. Dieses Jahr wird die Stromrechnung etwas höher.
Interessant war der Pufferspeicher - er hat die Maximalmaße, bei optimaler Platzausnutzung. Auch die Größe mit 600l paßt ungefähr in Verbindung mit der 11Kw Heiztherme. Über den Puffer wird eine eigens angeschaffte FRIWA von Junkers versorgt, die eine ausreichende Warmwasserversorung darstellt. Dauert etwas länger, macht nix.
Kniffelig war das Anschließen des Puffers, da Heizung und Puffer durch eine 25cm dünne Wand getrennt voneinander stehen. Aus Platzgründen und zur Vereinfachung der Verrohrung habe ich mich für eine für mich ungewohnte Installation entschieden (jede Heizungsinstallation ist für mich ungewohnt).
Zum Glück hatte mein Kernbohrer noch genügend BISS - morgen soll ich beim Installateuer wegen der Gasversorung vorsprechen.
Es war/ist ungewohnt und bedurfte einiger Hilsmittel den Puffer auszurichten, anzuschließen und letzlich zu bewegen. Nach divesen nicht kompatiblen Ideen wurde letzlich ein einfacher und zuverlässiger gefunden. Dorthinzugelangen hat einiges an Zeit und Nerven gekostet.
Sobald die Heizung vernünftig mit dem Puffer zusammen läuft, geht es mit dem BHKW weiter. Inzwischen sind nahezu alle Komponenten eingetroffen.
Die Kalksandsteindonuts wurden angefertigt, damit das Thermostatgehäuse genügend Platz IN der Wand findet ![]()