Was kostet ein Gas-BHKW 40 kW thermisch, modulierend oder nicht, mit Einbau?

  • Guten Tag liebe Forumsgemeinde!

    Da das Internet sich weigert, mir diese Frage zu beantworten, hoffe ich dass sich hier jemand findet der diesbezüglich Erfahrung hat und diese mit mir teilen möchte. :thumbup:

    Es geht um ein Gas-BHKW mit 40 kW thermischer Leistung. Die einzigen Werte die ich diesbezüglich gefunden habe sind 40.000 € für 40 kW. Ist das in etwa realistisch? Oder fehlt noch ne Null :D ? Und was kommt für den Einbau noch dazu?

    Installiert werden sollen alle Messeinrichtungen die für den Erhalt der Förderungen nötig sind und wahrscheinlich muss die bestehende Heizungssteuerung an das neue System angepasst werden. 4000 Liter Pufferspeicher sind schon vorhanden.

    Hat irgend jemand zu dem Thema spontane Eingebungen? Besteht ein großer Preisunterschied zwischen modulierbaren (20-40 kW thermisch) und nicht modulierbaren Geräten? Wegen den ungünstigen Wartungsintervallen wäre mir eins ohne Modulation lieber...

    Fragen über Fragen, ich bedanke mich im Voraus herzlich für alle konstruktiven Antworten und hoffe dass ich genug Infos gegeben habe.

    Gruß

    Anna :hexe:

  • Moin Gecko,

    keiner spricht gerne über Geld entweder man hat es oder nicht....

    So als Projektsumme könnte ich mir die 40.000€ als Investionssumme vorstellen.
    Lass dir doch von dem Handwerker deines Vertrauens ein Angebot erstellen.

    Da ich ein gewerblicher Anbieter bin kann ich das eventuell ab 01.02.2014 erledigen, weil ich momentan OFFlinie bin.

    Gruß Klaus

    Mit Energie geladenen Grüßen aus dem Teufelsmoor.
    Nicht nur privat bin ich von hocheffizienten BHKW überzeugt.
    Vom Hobby zum Beruf gekommen bin ich seit einigen Jahren auch Angestellter der MWB AG und seit Februar 2014 bei RMB Energie GmbH

  • Hallo Gecko,

    weitaus weniger wichtig als wie viel das BHKW denn kostet ist die Frage, wie viel es denn pro Jahr läuft und demzufolge verdient. Hast Du darüber eine Berechnung oder ist das egal, sprich einzig und alleine wichtig ist, was es kostet?

    Außerdem ist der reine Gerätepreis total irrelevant, es geht einerseits um den Jahresertrag und andererseits um den Preis schlüsselfertige, in Betrieb befindliche Anlage. Dann hat man flux die Amortisation und da entscheiden sich dann Sinn und Unsinn..

    Bei den modulierenden 20 kW-Anlagen (z. B. ecpower, RMB) sind Wartungsintervalle von 6.000 Stunden und mehr machbar, was ist daran schlecht????

    Meiner Meinung nach leider die vollkommen falsche Herangehensweise....

  • Hallo Gecko,

    hier muss ich Hans Dampf zustimmen. Hört sich fast so an, als hättest du aktuell einen Kessel mit 40 kW installiert und möchtest dementsprechend auch ein BHKW mit 40 kW Leistung haben. Das ist jedoch der falsche Ansatz. Füll am besten mal hier im Forum den Planungsfragebogen aus, dann können wir gerne eine Berechnung erstellen und einfach mal abschätzen, welches BHKW denn wirklich Sinn macht. Ein Angebot dazu kann dann der örtliche Heizungsbauer erstellen.
    Wenn dieser keine Erfahrungen mit BHKW hat, finden sich auf der Homepage der Anbieter in der Regel auch die regionalen Partner. Diese könnend ann auch die Wartung und Instandsetzung der BHKW anbieten.
    Wäre es Schleichwerbung, wenn ich auf unsere Homepage verweise? :P

    Wir wünschen noch viel erfolg bei der recherche.

    Mit smarten Grüßen

    Florian Lutz

  • Nein, Florian, das wäre keine Schleichwerbung, denn KW Energie baut ebenfalls sehr gute Anlagen, genau wie die beiden anderen, die ich genannt hatte. Nur ändert sich unabhängig vom Fabrikat nichts an dem Sachverhalt, dass erst die Auslegung (welches BHKW) kommen muss und dann die WB. Und daaaaaaannnnnn kann man sich mal über den Preis unterhalten...

    Bin mir sicher, dass der Erfassungsbogen hier nie kommen wird....

  • Hans Dampf hat über die Reihenfolge der Geräteauswahl schon recht,
    da die Threaderstellerin vielleicht eventuell es nur theoretisch Betrachtet (Studentin)
    reicht Ihr vielleicht eine "Hausnummer"

    Gerätepreise in der Leistungsklasse bewegen sich so bei 30....40tsd
    Für Installation und den anderen Klimbim können bei 10tsd liegen
    ....je nach kompliziertheit (insebsondere Msit der Bestandsanlage) geht natürlich auch einiges mehr.
    Da Puffer schon vorhanden, sollte es sich m.E. im Rahmen halten.

  • Hallo Forums-Gemeinde!

    Danke für eure schnellen Antworten, ich hab ja gedacht ich muss ein paar Tage warten :D

    Tut mir leid dass meine Frage anscheinend so unglücklich gestellt war, dass ihr denkt ich bin ein totaler BHKW-Newbie, aber in Wahrheit bin ich mit der Wirtschaftlichkeitsberechnung fast durch, ich brauch nur noch die Ammortisationszeit. :rolleyes:

    (Und ja, ich bin über Warmwasserverbrauch im Sommer, geregelte Jahresdauerlinie usw. gegangen :P )

    Also ich glaube ich erklär alles mal etwas genauer:

    Es geht über ein Gebäude mit Hotel, Restaurant, Sporthalle mit Umkleiden und Büros das im Rahmen eines Praxissemesters energietechnisch von einer kleinen Studentin (mir) aufgepeppt werden soll. In den letzten Wochen habe ich die versch. Wärmezähler regelmäßig abgelesen und kam auf einen durchgängigen Warmwasserverbrauch von 20 kW. Vor diesem Hintergrund hab ich mir überlegt: BHKW (modulierbar) fährt den Sommer über diese 20 kW runtergeregelt ab, im Winter soll es auf voller Leistung durchlaufen. Allerdings komme ich so ja sehr schnell auf die 6000 Stunden! Da isses mir lieber wenn es im Sommer nur die halbe Zeit läuft... Oder hab ich da nen Denkfehler ?(

    Weiter im Text: Nach sämtlichen Berechnungen bezüglich Gas-Mehrverbrauch durch Stromerzeugung, Wärmekostenumlage auf Mieter, Umsatz durch Stromverkauf an Mieter und Bafa und so weiter und so fort komme ich auf einen Gewinn von jährlich 23.000 Euro. Möchte ich nun die Ammortisationszeit muss ich nach Adam Riese den Invest durch den Gewinn teilen. Wie aber vielleicht der eine oder andere schon mitbekommen hat, fehlt mir für diese Rechnung eine kleine Zahl ;) .

    (Tut mir leid, dass ich so herablassend klinge, aber das mit der falschen Herangehensweise hat mich sehr verletzt, nachdem ich mich jetzt seit Wochen mit dem Thema befasse ;( ;) )

    Es reicht auch vollkommen eine ungefähre Abschätzung, ich will nur wissen ob es dann etwa 4 oder 14 Jahre Ammortisation sind. :pilot:

    Ich hätte ja schon lange mal einen Kostenvoranschlag von einer Firma erstellen lassen, aber meine Chefs wollen, dass ich bevor ich andere Leute nerve erstmal Zahlen auf den Tisch leg. Die genaue Berechnung von dem ganzen Spass darf dann natürlich das Unternehmen machen, das den Auftrag bekommt.

    Also nochmal vielen Dank an alle die sich mit meinem Problem befassen. :applaus:

    Gruß

    Anna :hexe:

  • Hallo,

    ich glaube nicht das Dich Irgendjemand verletzen wollte, wir mögen doch kleine Studentinnen :rosabrille: :herz: nicht Wahr Jungs ??

    Wir haben halt im täglichen Forenbetrieb manchmal mit totalen Newbies und manchmal mit Fortgeschrittenen wie Dir zu tun, das merkt man nicht gleich beim ersten Beitrag.


    Trotzdem eine Frage - hast Du auch die Stromseite beleuchtet ?? Lastgänge, Spitzen, Kosten etc.??

    Grüße Marcus

  • Moin Marcus,

    kleine Studentinen ...

    zurück zum Thema. Hast du mal die Kesselleistung und den jährlichen Stromverbrauch.

    Falls der Stromverbrauch > 100.000 kWh beträgt wird mit einen Lastprofil Zähler gemessen. Die 1/4h Werte bekommst du als Excel Tabelle vom EVU. Daraus lässt sich berechnen wieviel Strom dann als Selbstverbrauchter bzw. Eingespeister verrechnet werden kann.

    Her mit den Daten das gibt dann eine Berechnung.

    Gruß Klaus

    Mit Energie geladenen Grüßen aus dem Teufelsmoor.
    Nicht nur privat bin ich von hocheffizienten BHKW überzeugt.
    Vom Hobby zum Beruf gekommen bin ich seit einigen Jahren auch Angestellter der MWB AG und seit Februar 2014 bei RMB Energie GmbH

  • Hallo Gecko,

    wir wollten dich auf keinen Fall schwach anreden. Aber wie schon erwähnt, im alltäglichen Forenbetrieb kommen oft Anfragen von Leuten, die sich noch keinen Meter mit dem Thema befasst haben. Das ist aber auch gut so. Dafür ist das Forum da. Leute, die sich mit einem Thema nicht so gut auskennen können Fragen an Leute stellen, die sich mit dem Thema eben auskennen.

    Mit smarten Grüßen

    Florian Lutz