Kennzahlen zur BAFA-Förderung für Mini-KWK-Anlagen
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Find ich doch erstaunlich wenig. Ich habe sogar ein paar mehr geförderte BHKWs installiert als im gesamten Land Bremen. Und 8.9 Mio€ Förderung ist auch nicht gerade viel. Um ein AKW zuersetzen müssen es noch ein "paar" mehr werden. So wirds aus der Energiewende nix.

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Danke, alikante, für den Link. Ich bin ehrlich gesagt überrascht, wie wenig bis null Resonanz der Inhalt hier gefunden hat, die Zahlen sind doch sehr interessant....
Es fällt auf, dass in 15 Monaten (!) in diesem unserem Lande sagenhafte 500 BHKW mit
kW verkauft wurden, die ecopower 1.0/sterling/micro-Geschichte entwickelt sich offensichtlich für die Hersteller zum Geldgrab...Darüber hinaus sind die absoluten Zahlen 4270 in 15 Monaten ebenfalls ernüchternd. Wir bewegen uns hier in einem Markt mit gigantischem Potential, die Absatzzahlen sind aber lachhaft....
Mich würde mal Eure Meinung interessieren, welche Gründe es denn dafür geben kann...
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Hallo,
meiner Meinung nach ist zwar die Technik vorhanden, das Potential und der Preis auch.Aber für 5kW el und größer werden mehrere Wohnungen benötigt. Eine Einigung zu bekommen ist das größte Problem.
Ein weiteres ist die Energieberechnung vom Haus.
Da wird was geredet von Wärme aber von Strom keine Spur.
Die scheinbar hohen kosten für so eine Anlage schreckt sofort ab. Da ist eine sachliche Argumentation unmöglich.Die Hausverwaltung ist mit dem Thema auch überfordert.
Bei Ingeneore und Handwerker ist das gleiche problem.Die Lobbeisten sind auch nicht besonders stark. In vielen Heizungsinformationen wird als Unweltfreundlichste Variante Luftwärmepumpe mit Solarzellen genannt. Das die Solarzellen den Eigenstromverbrauch decken könnten steht nicht dabei...
Gruß
Pfleger -
Pfleger, teilweise hast Du sicher Recht, aber ich sehe die MFH nicht als primäre Zielgruppe für BHKW >5 kW, sondern die Millionen und Abermillionen Unternehmen, Industriebetriebe, Verwaltungen, Hotels und weiß der Henker... Fahr doch mal durch die Gegend und guck rechts und links....
Bsp: Ein 20 kW elek hat von mir aus etwa 40 kW therm. Das müsste dann in jedem Objekt, welches eine Heizlast von mehr als 150 kW hat oder so ähnlich etwa 5.000 Stunden laufen. Und MUSS dann zwangsläufig wirtschaftlich sein. Wie viele Objekte mit >150 kW gibbet denn so???????
In Unternemen, wo hunderttausende kWh Strom im Jahr verbraucht werden, lohnt sich die Anlage schon bei 3.500 oder noch weniger Stunden. Wenn man mit KWKG u.s.w. und eben vermiedenem Zukauf davon ausgeht, dass die 70.000 kWh Strom nen Wert von 25 Cent haben, sind das bei mir 17.500 Euro Gewinn im Jahr. Klar hat der Kunde dann mehr Gas und die Wartung, aber weniger als 12 oder 13 Mille Gewinn nach allem im Jahr sind dabei kaum machbar...
Wie viel soll die Anlage denn dann kosten, dass sie sich nicht rechnet???
Ich sehe hier eher ein ganz massives vertriebliches Problem. Es sind kaum Leute in der Lage, ne Anlage richtig zu berechnen, Erträge aufzuzeigen.... Daran hapert es wohl am meisten....
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~500 Stück. Mich würde mal eine Relation dazu interessieren. Könnte man bspw. die Marktentwicklungszahlen des BDH nehmen?
http://bdh-koeln.de/uploads/media/…g_2002-2012.pdf
2011: gab es 364.515 Gas-BW
2012: waren es 404.100 Gas-BWD.h. innerhalb eines Jahres wurden 39.585 Gas-BW-Thermen verkauft/installiert? Ist das eine realistische Zahl?
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D.h. innerhalb eines Jahres wurden 39.585 Gas-BW-Thermen verkauft/installiert? Ist das eine realistische Zahl?
Vaillant alleine macht einen Jahresumsatz von ca. 2 Milliarden€. Dann ist da noch Buderus, Remeha, Viessmann usw. Wenn man für jedes BW einen Werksabgabepreis von 1500€ rechnet ergebe sich bei 40.000 Geräte ein Jahresumsatz von ca. 60 Millionen€ für alle Firmen. Das ist für ganz Deutschland ein bissl wenig, oder?
Wenn man von ca. 10 Millionen EFH und ZFH und eine Lebensdauer von 20 Jahre einer Heizung ausgeht, dann müssen im Jahr ca. 500.000 Heizgeräte nur in EFH und ZFH im Jahr ersetzt werden. Das sind heute überwiegend BW-Geräte. Da lügt sich einer was in die Tasche warum auch immer oder er hat die Zahlen falsch gelesen.

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Hallo Hans Dampf,
Ich habe doch fast das gleiche geschrieben wie Du.
Sicherlich habe ich mich mehr auf dem Wohnungsmarkt versteift. Die Problematig ist in der Industrie änlich.
Es gibt kaum Leute die diese Technik richtig berechnen können.
Wenn man den Preis sieht ist es gefühlt zu teuer...auch wenn man damit Gewinne macht.
und die Lobby???
Gruß
Pfleger -
@ Ecopowerprofi
Dann wahrscheinlich Zahlen falsch gelesen/interpretiert

Leider habe ich bisher nichts weitergehendes gefunden, was die Beschreibung der Zahlen anbelangt, aber bei einer Abschätzung von 500.000 könnte es ja gut sein, dass die Zahlen in dem Diagramm dem kompletten Jahresabsatz entsprechen. D.h. im Jahr 2012 wurden (Prognose) 404.100 Gas-BW verkauft/installiert. Dagegen die ~500 geförderten

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470 Euro pro elektrischem kW beträgt die durchschnittliche Förderung. Das ist wenig gegenüber Anschaffungs, Wartungs- Brennstoff- und sonstigen Kosten.
Ich würde auf die gesamte Förderung verzichten und zugunsten eines besseren Wirkungsgrads eine rein wärmegeführte Anlage mit geringer Jahreslaufleistung anstreben. Wärmepumpen, die den gesamten Strom des BHKW aufnehmen können, gibt es in den oberen Leistungsklassen gebraucht sehr preisgünstig.
Bei hinreichender Anlagengröße kann man auch auf die zusätzliche Therme verzichten, BHKW und WP können auch unabhängig voneinander das Objekt versorgen.Für mich besteht die Frage, ob man den Strom eines nicht förderungswürdigen BHKWs , das zu wenige Jahresbetriebsstunden hat, einspeisen kann. 3,2 Cent Vergütung wären natürlich herausgeworfenes Geld, wenn die WP versagt, wäre eine Therme angesagt.
Ich bin erstaunt, wie wenige BHKWs es gibt. Kein Wunder bei der unmöglichen KWK-Gesetzgebung und dem Fortbestand der Monopolgesetzgebung von 1935.
Übrigens, für etliche smart grid - Projekte wird mit dem Geld um sich geworfen, ca 40 Millionen schon 2011 (heise.de). Die, die das smart grid betreiben könnten, also die BHKW-Besitzer, sind offensichtlich ausgeklammert.
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