Hallo Comunity,
ich bräuchte dringend Hilfe,
letztes Jahr im Juli habe ich mit meiner Familie ein Haus gekauft im September haben wir uns Öl bringen lassen hatten dann 4500l Öl die wir dann bis mitte Februar verbrannt hatten. Wenn wir das aufs Jahr hochrechnen werden wir wohl bei irgendwas um die 6000l landen was uns einfach viel zu viel ist.
Wir haben uns dann fachlichen Rat bei dem Ortsansässigen Heizungsmonteur geholt der uns dann weil wir 6500KWh Strom und 6000l Öl verbrauchen einen Dachs empfohlen hat. Es hat nen Moment gedauert bis ich wieder Luft bekommen habe als er uns den Preis sagte
.
Jetzt lassen wir gerade ne Wärmebedarfrechnung machen ma schauen was die sagt.
Nun zu unserem Haus es ist ein Stall der 1978 zu einem Wohnhaus umgebaut wurde. Die Ur-Wände sind ca. 40 cm dick und von innen mit einem 10 cm Ytong stein ausgekleidet, die decke zum dach ist mit Glasfaser gedämmt. Unser größtes Wärmeleck ist wohl unser Eingangsberreich der sich über beide Etagen erstreckt und die Aussenmauer wesentlich dünner ist (hier war mal das Eingangstor). Uns stehen ca 230 qm Wohnraum zur verfügung die mehr oder weniger beheizt werden, Schlafzimmer nur für die Kids nen bisschen, Büro, Wohnzimmer, Bad und Küche normal. Heizung ist ein Ölkessel von buderus BJ.1994 2001 blaubrenner nachgerüstet mit Brauchwasser erwärmung. Ein Umstieg auf Gas wäre kein Problem.
Nun würde ich von den Profis hier gerne wissen ob sich ein BHKW für mich wirklich rentieren kann und wenn ja welches ich steig da nicht mehr durch.
Ein Beispiel
Der Heizungstyp sagte bei uns würde der Dachs ca 3000bh haben also nicht mal jedes Jahr eine Wartung und nach 20 jahren die erste generalüberholung ein bekannter der einen Dachs hat in einem Gewerblichen Betrieb( Frieseur) sagt wenn ich nicht 20000KWh Strom selbstabnehme lohnt der Dachs sich nicht also was kleineres(Wärme) Ecopower 1.0 mehr betriebstunden auch nicht jedes jahr ne Wartung aber nach 6-7 Jahren schon ne überholung...... Mir qualmt der Schädeln ich steig da nicht lang...
Ich hoffe ihr könnt mir da weiter helfen hoffe ich hab soweit alle wichtigen Informationen mitgeteilt.
MfG Lars
BHKW was wann wie wo warum
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Am besten du lässt deinen Figaro die Heizung einbauen denn der hat recht. Alles was der Heizungstyp dir erzählt hat ist von vorne bis hinten Schwachsinn.
Da passen die 3000 Std. Laufzeit weder zu euerem Stromverbrauch noch zum Öleinsatz und die 20 Jahre kannst auch vergessen.
Nix anderes als den Dachs kennt der offensichtlich nicht und das was er da als sein Wissen ausgibt hat er bestimmt irgendwo nur gehört.
Der sollte besser umschulen, vll. auf Frisör.
Irgendwas wie Ecopower 3.0 wäre m.M. nach richtig. Aber warte doch erst einmal was die Wärmebedarfsrechnung sagt. -
Hallo,
Du solltest so viel Strom selber verbrauchen wie du herstellst. Im durchschnitt verbrauchst Du 6000kWh/ 8760h im Jahr= 0,67 kW in der Std.
Bei dein Dachs werden 4,3kW X4-6 Cent einnahmen vom EON und ca.0,67 kW X 0,26Cent Einsparung in der Std.
Beim ECO-Power 1.0 0,3kW X4-6Cent und 0,7,kWh X 26 Cent Einsparung in der Std.Also der ECO 1.0 wäre der richtige. Las dir doch mal von Vailand ein Angebot geben. ecopowerprofi kennt sich mit Vailland aus, frag ihn doch mal.
Gruß
Pfleger -
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Moin Lars,
evtl würde auch ein Lion Powerblock bei dir rein passen.
2 kWel und 16 kWth modulierend.meines Wissen stellen LioN Energy auch auf der Industriemesse in Hannover aus. es gibt auch einen Gemeninschaftsstadt der BHKW Branche.
Ist ja bei dir um die EckeIch könnte dir auch 2 - 3 Lion - Musteranlagen in Uetze, BS und WF nennen.
Bei deinen Werten und Warmwasserbereitung im Sommer kannst du bis zu 5000 h /a kommen.
Mit sonnigen Grüßen
Lutz
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Danke für die schnellen antworten, bei gelegenheit werd ich mir mal den Heizungsmokel schnappen. Ich musste mich bisher noch nie mit Heizungsanlagen auseinader setzen und da das gebiet ja (ironie on) sooooo klein und durchsichtig ist fällt mir das auch total leicht.(ironie off)
Das mit der Hannover Messe ist mir nen bisschen peinlich ich wusste nicht wirklich das die dauer austellungen haben und den noch im Berreich Energy. Ich werd jetzt auf meine Wärmebedarfrechnung warten und damit mal hinfahren ma schauen was die zu sagen haben.
Pfleger danke für die sehr anschauliche rechnung.
Wenn ich mehr weiss werd ich mich wieder melden.
MfG Lars
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Moin
sehr anschauliche rechnung.
aber eben nur zur Veranschaulichung!! Dein Stromverbrauch ist eben nicht derart Gleichmäßig sondern vielmehr nur wenige hundert Watt über Nacht und der Rest mit einigen Spitzen übern Tag verteilt zuzüglich Jahreszeitlichen abweichungen.

mfg
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Hallo ,
man kann natürlich auch anders herum rechnen.
Zuerst die Spitzenlast: 60 000kWh/ ca. 2000h= 30kW Heizung davon ca. 1/5= 6 KW th.BHKW
Viel größere Anlage wie 6,5 th. eigentlich nicht mehr,
und ein Stirling würde ich nicht nehmen (1KW el und 5kW th.oder so)
Hir eine vollständige Auswahl an förderfähigen BHKWs:
http://www.bafa.de/bafa/de/energi…kwk_anlagen.pdfgruß
Pfleger -
Inzwischen rechne ich noch anders:
6.500 kWh/a Strom / 365
= 17,81 kWh/Tag /
24 = 0,74kWh/hNun sollte man nur noch herausfinden, wie die sich
verteilen.Schon hat man einen etwas realistischeren Blick auf die
Dinge. -
Moin,
dann fahrt das BHKW halt Stromgeführt.
Beim Lion ist das über die Steuerung möglich.
Hier kannst du für den ganzen Tag eine Stromleistungskurve einstellen, geht natürlich nur wenn das BHKW auch die Wärmeabgeben kann.Larhey: wenn dir das mit der Messe nicht dein Ding ist dann kanst du dich gerne per PN bei mir melden.
Gruß
Lutz
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Hallo Comunity,
ich bräuchte dringend Hilfe,
letztes Jahr im Juli habe ich mit meiner Familie ein Haus gekauft im September haben wir uns Öl bringen lassen hatten dann 4500l Öl die wir dann bis mitte Februar verbrannt hatten. Wenn wir das aufs Jahr hochrechnen werden wir wohl bei irgendwas um die 6000l landen was uns einfach viel zu viel ist.
Wir haben uns dann fachlichen Rat bei dem Ortsansässigen Heizungsmonteur geholt der uns dann weil wir 6500KWh Strom und 6000l Öl verbrauchen einen Dachs empfohlen hat. Es hat nen Moment gedauert bis ich wieder Luft bekommen habe als er uns den Preis sagte
.Jetzt lassen wir gerade ne Wärmebedarfrechnung machen ma schauen was die sagt.
Nun zu unserem Haus es ist ein Stall der 1978 zu einem Wohnhaus umgebaut wurde. Die Ur-Wände sind ca. 40 cm dick und von innen mit einem 10 cm Ytong stein ausgekleidet, die decke zum dach ist mit Glasfaser gedämmt. Unser größtes Wärmeleck ist wohl unser Eingangsberreich der sich über beide Etagen erstreckt und die Aussenmauer wesentlich dünner ist (hier war mal das Eingangstor). Uns stehen ca 230 qm Wohnraum zur verfügung die mehr oder weniger beheizt werden, Schlafzimmer nur für die Kids nen bisschen, Büro, Wohnzimmer, Bad und Küche normal. Heizung ist ein Ölkessel von buderus BJ.1994 2001 blaubrenner nachgerüstet mit Brauchwasser erwärmung. Ein Umstieg auf Gas wäre kein Problem.
Nun würde ich von den Profis hier gerne wissen ob sich ein BHKW für mich wirklich rentieren kann und wenn ja welches ich steig da nicht mehr durch.
Ein Beispiel
Der Heizungstyp sagte bei uns würde der Dachs ca 3000bh haben also nicht mal jedes Jahr eine Wartung und nach 20 jahren die erste generalüberholung ein bekannter der einen Dachs hat in einem Gewerblichen Betrieb( Frieseur) sagt wenn ich nicht 20000KWh Strom selbstabnehme lohnt der Dachs sich nicht also was kleineres(Wärme) Ecopower 1.0 mehr betriebstunden auch nicht jedes jahr ne Wartung aber nach 6-7 Jahren schon ne überholung...... Mir qualmt der Schädeln ich steig da nicht lang...
Ich hoffe ihr könnt mir da weiter helfen hoffe ich hab soweit alle wichtigen Informationen mitgeteilt.
MfG Lars
Hallo Lars,
wir raten Dir dringens vom Kauf eines Lion ab!
Wir waren eine der Ersten die sich einen Lion Powerblock zugelegt haben. Es folgten gefühlte 30 Reparaturen und Totalausfälle.
Wir haben eine Garantierverlängerung auf 10 Jahre bekommen - danach ging die Firma OTAG insolvent.
Jetzt wurden wir von der Firma Lion-Energy betreut.
Eine umfassende Wartungs- und Instandsetzungsarbeit folgte. Es wurden u.a. die Linarantriebe gewechselt.
Diese Reparatur hat genau 2 Monate gehalten, jetzt sollen wieder die Linarantriebe im Rahmen einer "Wartungsarbeit" gewechselt werden.
Seitens der Firma soll dieser Kostenaufwand von ca. 1000EUR eine normale, wiederkehrende Wartungsaufwendung sein.
Wir haben um Nachbesserung gebeten, da wir der Meinung sind, dass alle 2-3 Monate Wartungskosten von 1000EUR nicht den Betrieb der Anlage rechtfertigen. Darauf wurde mit Creditreform reagiert
Gruß Chris -