BHKW-Förderung der Stadt Hamburg

  • BHKW-Interessenten in Hamburg dürfen sich über stattliche Investitionszuschüsse der Hansestadt freuen. Das Programm “Unternehmen für Ressourcenschutz” fördert den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung mit 600,- Euro pro jährlich eingesparter Tonne CO2 bis zu einer Summe von 30.000 Euro bei einer jährlichen CO2 Einsparung von 50 Tonnen. -> Weiterlesen

    Danke an firestarter für den Hinweis.

  • Das Programm “Unternehmen für Ressourcenschutz” fördert den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung mit 600,- Euro pro jährlich eingesparter Tonne CO2


    D.h., dass bei einer Stromproduktion von 20.000 kWh pro Jahr ca. 7000€ ausgezahlt werden. Da wird jedes BHKW rentabel. kann ich eigentlich gar nicht glauben. :?::?::?:

    Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. ?(
    http://perdok.info/
    Oscar Perdok GmbH
    Gildeweg 14, 46562 Voerde
    Beratung, Planung und Installation von: KWK-Anlagen, PV-Anlagen, Stromspeicher mit Notstromfunktion, Eigene Herstellung von Ladestationen für E-Mobile, Energie-Effizienz incl. Kosten/Nutzen-Betrachtung, Ladestation für E-Mobile (kostenlos)

  • Die Berechnung der genauen Ersparnis
    wird von denen anhand der erwarteten Laufzeit und Datenblatt gemacht.

    ein Wert um die 300g/kwh_el
    erscheint -auch nach der Aussage des Ansprechparnters- durchaus realisitsch.
    Selbst wenn's nur 200g wären, ist es ein gutes Ding

    und auch schön,
    dass eine Definition "was ist wirtschaftlich" gleich mit angegeben wurde
    Amortesierungszeiten unter 2 Jahre werden nciht gefördert...aber das sollte durchaus im Rahmen liegen.

    Nebenbei gibts Höchstgrenzen: - max. 30% der Investsumme bei KMUs, bzw. 20%

    Ein echt tolles Programm
    und mein Lob an die freie und Hansestadt Hamburg
    den das Programm an sich erscheint ja schlüssig....es werden auch andere Technologien gefördert, aber immer anhand der erwarteten Co2-Einsparung.

    Sowas bräucht man öfters
    da kann man mal echte Co2-Einsparer von vermeintlichen selektieren


    (auch wenn es immer etwas Unschärfen geben wird)

  • Nebenbei gibts Höchstgrenzen: - max. 30% der Investsumme bei KMUs, bzw. 20%


    Durch die Deckelung entspricht das in etwa das ehemalige Mini-KWK-Programm bei der BAFA. Man sollte eigentlich alle Fördermaßnahmen in so einem einheitlichen Förderprogramm zusammen fassen. Solarthermie, PV, Pellets usw. Wäre in meinen Augen gerechter als alles was bisher gemacht wurde. Ggf. auch noch eine einheitliche Einspeisevergütung egal aus welcher Quelle der Strom kommt. Wie früher (vor 2000) 90% (kann auch weniger sein) des Strompreises der Grundversorgung. Dann können sich die Technologien bewähren. Ich glaube, dann würde ich die Jahresproduktion an BHKWs von Vaillant ganz alleine verkaufen. ;(

    Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. ?(
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  • D.h., dass bei einer Stromproduktion von 20.000 kWh pro Jahr ca. 7000€ ausgezahlt werden.

    bitte mal vorrechnen wie Du da drauf kommst.

    Wenn man tatsächlich 300g/Kwh zugrunde legt, dann ergibt sich nach meiner Rechnung bei 20.000KWh eine Ersparnis von 6 Tonnen CO2 also 3600€ einmalige Förderung.

    Bei 200g/KWh wären es dann noch 2400€.

    Mach ich da irgendwo einen Denkfehler, oder ist er bei Dir zu suchen?

    LG

    Bruno

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  • Mach ich da irgendwo einen Denkfehler, oder ist er bei Dir zu suchen?


    Weder noch.

    Mir fehlten die Informationen die firestarter nach geliefert hat. Deswegen habe ich auch es nicht glauben können und die " :?::?::?: " gesetzt. 8o

    PS: Ich bin von 840g/kWh (Strommix im Netz) minus 250g/kWh (CO2 je kWh el beim Gas-BHKW) gleich 590g/kWh-Einsparung ausgegangen. Das sind ca. 12t CO2 pro Jahr und eben ca. 7000€. :whistling:

    Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. ?(
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  • Zur Ermittlung der CO2 - Vermeidung gelten die fol-genden Umrechnungsfaktoren:
    Strom: 0,575 kg CO2 /kWh (ab 01.07.2010)
    Erdgas: 0,203 kg CO2 /kWh
    Heizöl: 0,266 kg CO2 /kWh.
    gruß
    jm

  • Zur Ermittlung der CO2 - Vermeidung gelten die fol-genden Umrechnungsfaktoren:
    Strom: 0,575 kg CO2 /kWh (ab 01.07.2010)

    Die Zahlen sind vor der Abschaltung der AKWs, man kann heut
    durchaus von höheren Werten ausgehen, so billig würd ich mich nicht abspeisen lassen.

  • Lichtblick in Hamburg mit ihrem Zuhausekraftwerk wirds bestimmt freuen 8o !
    Da ist es ja in der Tat etwas ruhig geworden in den letzten Monaten :sleeping:

    Grüße AxelF

    Wikipedia: ICH WEISS ALLES!

    Google: ICH HABE ALLES!

    Internet: OHNE MICH GEHT NICHTS!

    Strom: ACH WIRKLICH ???!!!

  • Strom: 0,575 kg CO2 /kWh (ab 01.07.2010)
    Erdgas: 0,203 kg CO2 /kWh

    Da werden aber vom Bayerisches Landesamt für Umwelt ( http://www.izu.bayern.de/praxis/detail_…d=0203010100217 ) etwas höhere Werte publiziert. Die gelten aber wohl nur für Bayern mit den vielen AKWs. In NRW stehen nur Kohle-Kraft-Werke. Vor allem die von Rhein-Braun liegen bei ca. 1200 g/kWh CO2 an den Kraftwerksanschlüsse.Dazu kommmt noch der Transport. Wie man da auf 575 g/kWh CO2 kommen will ist mir ein Rätsel. ;(

    Ich glaube die Tabellen sind ein wenig geschönt. Denn sonst müsste man die wärmstens empfohlene Wärmepumpen (für Manni: die mit elektrischem Antrieb) als CO2-Sündern entlarven. :whistling:

    Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. ?(
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