Wirkungsgrade bei Holzgas

  • Hätte da mal ein paar Fragen an die erfahrernen Holzgaser, z. B. holzgaser oder Manfred:

    Irgendwie will man ja wissen, was man reinsteckt und was razskommt, sprich den Wirkungsgrad. Nun kann ich mir vorstellen, dass ich die Holzmenge, die ich reinschaffe, über einen längeren Zeitraum irgendwie erfassen kann und dem Stromertrag gegenüber stelle.

    Aber
    1- Da habe ich keine besonders genauen Werte
    2. Das sagt ja nichts über die Qualität der einzelnen Komponenten.

    Fragen:
    - Kann man da was sinnvolles zwischendurch messen, was mir da mehr Auskunft gibt ?
    - Gibt es brauchbare Zahlen, wie gut der Vergaser und wie der Verbrennungsmotor ist ?
    - Wie gut ist der Wirkungsgrad eine Verbrennungsmotors mit Holzgas im Vergleich zu "normalem" Gas?
    - Warum entscheidet man sich für einen Gegenstrom- und warum für einen Gleichstromvergaser?

    bluwi

    Der geistige Horizont mancher Menschen hat einen Radius von NULL. Das nennen sie dann Standpunkt.
    Nach dem Motto: Meine Meinung steht fest, verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen!

  • Nun kann ich mir vorstellen, dass ich die Holzmenge, die ich reinschaffe, über einen längeren Zeitraum irgendwie erfassen kann und dem Stromertrag gegenüber stelle.

    Wiso soll man das nicht erfaßen können, das Holz wird verwogen und zwar elektronisch
    und jede Stunde Gewicht und kWh verglichen, ist in mein Augen wichtig um Abweichungen
    zu erkennen und möglichst frühzeitig zu reagieren.

    Aber es natürlich wichtig wenn nur gewogen wird, die Feuchtigkeit in engern Grenzen zu halten
    oder die Feuchtigkeit in der Waage erfaßen, ist aber nicht billig.


    Trotzdem kommt man egal ob bei der oder einer anderen Methode nicht auf exakte Werte,
    Holz ist nicht gleich Holz und ist ein größer Anteil schon Vermodert hilfts nur sich
    zuverläßiger Lieferanten zu suchen.

  • Wiso soll man das nicht erfaßen können, das Holz wird verwogen

    Ja, ich sach doch, das läßt sich erfassen. Natürlich mit mehr oder weniger Aufwand auch mehr oder weniger genau und mehr oder weniger zeitnahe. Dann kommt da raus x kWh pro y kg Holz hab ich geschaft. Angabe in Minuten oder Std. oder Tage oder Monate, je nach Messaufwand.

    Das sagt aber nur seeeeeehr grob, wieviel Heizwert ich reingesteckt habe (siehe Deine Ausführungen über Feuchtigkeit und Moderholz). Und wenn ich merke, ich bekomme plötzlich (oder auch langsam) immer weniger raus, dann gibt's da ja viele Möglichkeiten. Und darauf ziele ich ab: Was kann ich messen, um mir darüber Klarheit zu verschaffen ?

    Und, wenn ich meine Frage wiederholen darf, wie sieht der Wirkungsgrad bei einem Motor mit Holzgas im Vergleich zu Erdgas aus ? Und wie die Leistung ?

    Gruss
    bluwi

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  • Das sagt aber nur seeeeeehr grob, wieviel Heizwert ich reingesteckt habe

    Das ist Typische Denkweise heut ist alles Normiert, Diesel oder Heizöl nach Din oder Norm
    oder Gas

    Holz ist nicht Normiert, Holz ist Erfahrung und das ist sehr zum Leidwesen einer
    heutigen Mentalität, werde Prüfbar noch Zertifizierbar und wenn dann nur auf den
    absolut kleinsten Nenner und das ist für jemand mit Erfahrung, nur seichtes Geschwurble.


    Holzgas ist im Wirkungsgrad bezogen auf den Heizwert des Holzgases bei
    normalen Gasmotoren nicht schlechter, die Literleistung sinkt natürlich
    aber auch da muß man unterscheiden, auf welche Weise das Gas gewonnen wurde

    [Blockierte Grafik: http://www.altjoch.de/Richter/Wirkun…rkskonzepte.jpg]

    Bildquelle Archiv des Beitragsverfassers urspünglich Uni München-Garching jetzt Outgesorcte
    Firma http://www.agnion.de/index.php?id=4

    in den Fall würde die Literleistung des Motors steigen, der Gesamtwirgungsgrad fallen

  • Hallo!

    Es gibt eine Faustregel die besagt das ein KG Holz ca 1KWh Strom bringen sollte. Je nach Holzquallität bedeutet das bei meiner Anlage
    150 bis 220 KWH je m³ HHS G30!

    aber wozu willst Du den Heizwert erfassen?


    Gruß holzgaser

    Holzgassteuer ist zu teuer......das Finanzamt nur Atomkraft schaft!
    Holzvergaser - BHKW 20 kW el. und PV 19,6kW

    http://www.holzgasjournal.de
    Soehlmetall GmbH
    Dieselstraße 7
    84419 Obertaufkirchen

  • aber wozu willst Du den Heizwert erfassen?

    Wie soll ich sonst bewerten, ob mein Prozess was taugt ?
    Ihr sprecht gerne von Erfahrung, aber die muss man ja erst sammeln, bevor man welche hat. Will heißen, wenn ich mich an sowas versuche, kommt vermutlich zuerst einmal nicht viel raus. Also muss ich pröbeln und sehen, wie's besser wird. Nun stellt sich die Frage, woran merke ich, dass es besser wird ?

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  • Wie soll ich sonst bewerten, ob mein Prozess was taugt ?


    Tja das Problem kenn ich

    aber welchen Prozess willst Du beurteilen

    Holzvergasen oder KWHP

    wenn letzteres auf definitive Werte überprüft werden soll,
    wird Dir nix anders übrig bleiben als genormte Treibstoffe einzusetzen,
    genau aus selbigen Grund entsteht der GFGKM in der ersten Version auch als Diesel

    Holzvergaser werden immer unterschiedliche Werte habe, weil das
    Material unterschiedlich, Tja das hängt schon von der Jahreszeit ab
    Sommerholz ist anders als Winterholz, frisches Sommerholz viel Energie
    gelagertes Sommerholz als ungesiebtes G30 weniger Energie, gelagertes
    Sommerholz G100 mehr Energie, Selbst wen Du 10 Bücher liest und
    verstehst wirrst Du noch etliche Überraschuingen erleben :D

  • aber welchen Prozess willst Du beurteilen

    Holzvergasen oder KWHP

    Angenommen ich versuche das mal, dann würde ich nicht gleich ein ganzes System bauen wollen, um an allen Ecken gleichzeitig Probleme zu haben. Ich würde den Vergaser unabhängig bewerten wollen. D. h. ich müsste Gasmenge und Qualität / Heizwert des Gases ermitteln. Deshalb die Frage: Kann man da was (mit vertretbarem Aufwand) in diese Richtung messen ?

    . . .Selbst wen Du 10 Bücher liest und
    verstehst wirrst Du noch etliche Überraschuingen erleben :D

    Das glaube ich auf's Wort. Da hilft es dann weiter, wenn man versteht, wie sich die Überraschung zusammensetzt.

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  • Ich würde den Vergaser unabhängig bewerten wollen. D. h. ich müsste Gasmenge und Qualität / Heizwert des Gases ermitteln.

    Das würde am einfachsten gehen wenn Du Wasser erwärmst,
    nach dem 1 oder 100 oder 1000 Liter Wasser um 1 ° erwärmt in der Zeit sind .... kWh


    Aber

    auch da gibt's Unterschiede holzgaser, die meisten Andere und ich derzeit ( der GFGKM würde das
    etwas abändern ) Erzeugen das Holzgas mit einen Autothermenvergaser aus den das Gas mit mehren
    hundert Grad austritt, kühlen ( und filtern ) das Holzgas auf das es den gewöhnlichen Viertakter bekommt.

    Das Abkühlen des Gases ist ein Verlust, würde ich also bei mir die Holzgasqualität messen
    müßt ich das kalte Gas ( wie in der Fackel für Anfahr und Notbetrieb ) verheizen, selbiges
    gäbe den Heizwert, das Warme Wasser vom Abkühlen ist als Verlust zu bewerten.

    Du aber machst ja Andeutung die in Richtung Heißluftmotor gehen z.B Sunmaschine

    dort ist es anders, das Holz oder Pelets wird vergast und erreicht denn Wärmetauscher ohne Abkühlen
    das bedeutet bis auf die Kaminverluste geht alles in die Heizenergie, aber dafür ist der Stirling, im
    Praktischen Altag ein Maschine die gegen den bisherigen ordinären Viertackter nicht Ansticken kann.

    Zwischenlösung ist eben der GFGKM der frist das Holzgas oberhalb der Kondensationstemperaturen
    der Problemstoffe, also Restteer Anteile erreichen den GFGKM gasförmig und sind so Treibstoff,
    aber die Wärme im Gas ist nicht Heizenergie sondern verringert den Füllungsgrad was die Literleistung
    reduziert, nicht aber den Wirkungsgrad des Holzgases :popcorn:

  • Du aber machst ja Andeutung die in Richtung Heißluftmotor gehen z.B Sunmaschine

    Der Eindruck trügt. Für die 3 kW der SM wird sich der Aufwand mit einem Holzvergaser kaum darstellen lassen. Und die anderen Probleme der Maschine sind ja auch noch da. Die Idee mit der SM kam einfach aus der Anfrage der oben erwähnten Besitzer nach dem Motto "könnt nicht ihr da was machen". Das macht aber nur Sinn, wenn ein Ersatzteillager aufgebaut wird und sich da jemand richtig einarbeitet und das wiederum macht nur Sinn, wenn der dann auch wirklich eine gewisse Auslastung hat.

    Außerdem habe ich ja, wie man an anderer Stelle nachlesen kann, dem Stirlingmotor abgeschworen. Wenn, dann wäre das eine Alternative für unsere andere Maschine zur Abwärmenutzung. (Falls Dein GFGKM uns da nicht das Wasser abgräbt. )

    bluwi

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