BHKW - Leistungsgröße ermitteln

  • Hallo Spreedachs,

    dann würde die Powertherm mit der extrem stark anpassungsfähigen Drehzahlmodulation optimal passen:
    elektr. 5 bis 20,5 kW ( Ausgangsleistung)
    therm. 10 bis 43 kW ( mit Brennwerttauscher bis 49 kW)
    Der Wirkungsgrad ist immer kostant, so dass ohne Verluste auf der Stromseite auch lange Teillastphasen wirtschaftlich mit größt möglicher Eigenstromnutzung realisiert werden.

    Viele Grüße,

    G109

  • dann würde die Powertherm mit der extrem stark anpassungsfähigen Drehzahlmodulation optimal passen:
    elektr. 5 bis 20,5 kW ( Ausgangsleistung)
    therm. 10 bis 43 kW ( mit Brennwerttauscher bis 49 kW)
    Der Wirkungsgrad ist immer kostant, so dass ohne Verluste auf der Stromseite auch lange Teillastphasen wirtschaftlich mit größt möglicher Eigenstromnutzung realisiert werden.

    Klingt ja nicht ganz schlecht, aber fressen mich da nicht (im unteren teillastbereich) die Wartungskosten auf????

  • Hallo Spreedachs,

    die Wartungskosten ( teilwartung) liegen bei 26 €Cent pro Betriebsstunde. Bei Vollast sind das dann 1,3 €Cent pro kWh. Bei Teillast entsprechend 5,2 €cent. Nun kannst Du Deinen Eigenstrom dagegenrechnen. Inkl. KWK- Bonus ist das immer noch deutlich mehr, als den Strom ins öffentliche Netz zu speisen.

    Bei Anlagen, die mit konstanter Drehzahl arbeiten, ist mit der Generatorschlupfregelung eine Reduzierung des elektrischen Wirkungsgrades im Modulationsbereich verbunden. Die thermische Leistung reduziert sich im Verhältnis nur wenig und sie kommen in einen Taktbetrieb.
    Bei diesen Anlagentypen ist es wichtig, bei Vollast einen Puffer aufzuladen und dann abzuschalten. Sollten diese Anlagen modulieren, sieht es aufgrund des geringeren, elektrischen Wirkungsgrades wirtschaftlich nicht mehr so gut aus. Da Du im Sommer nur 15 kW benötigst, jedoch auch die Wärmesenke deutlich geringer sein wird, kann man diese Lastprofile mit einem drehzahlgeregelten BHKW aus wirtschaftlicher Sicht optimaler nachfahren.

    Viele Grüße,

    G109

  • Hallo zusammen,

    tschuldigung

    der Wirkungsgrad ist annähernd konstant. Im untersten Teillastbereich ist die Stromkennzahl 0,5, bei Vollast 0,475. Der Gaseinsatz liegt bei rund 16,5 kW und 70 kW hu.
    darüber gibts es eine jährliche TÜV Prüfung und wir müssen das unseren Kunden über installierte WMZ, Gaszähler und geeichten Stromzähler ( in Steuereung integriert) nachweisen.

  • @ prüflampe
    Oh vielen Dank, das war mir bisher völlig unbekannt.... :wseufzer:
    Tut mir leid das ich beim Tippen durch die vielen Dabei-den-Text-ändern was übersehen habe!
    Ich werde ab jetzt extra meinen Lektor drüberlesen lassen, damit Antworten auch den Rechtschreibnormen entsprechen.
    Würdest du mir trotzdem bitte immer ein Durchschreibsatz mit genauen Ausführungen der evtl. trotzdem noch vorhandenen Fehlern zukommen lassen?
    Aber bitte immer mit mindestens 2 Durchschlägen, nur 2 -lagiges ist sonst immer so schnell durch!

    Viele Grüße
    Bernd
    :_:~

    Wer einmal fragt, wirkt für einen Moment dumm, wer es nie tut, bleib es sein Leben lang

  • Werte Helfer,


    konnte heute weitere Informationen zusammentragen.

    Die alte Kesselanlage ist von Vissmann Paromat Trippler RN von 1993 mit 225 kW und daneben steht noch einer!!!!!

    Den WW-Bedarf schätze ich als gering ein. Der Heizbedarf teilt sich auf drei Flächen auf:

    unsaniert 435 m²

    saniert 1208 m²

    Neubau 330 m²

    Ich habe den Jahresbedarf für die Heizung mal grob überschlagen:

    435x200kWh/m²a+1208x100+330x80 rund 235.000kW/h

    Sollten wirklich 65.000 kW/h durch die Esse fliegen?

    Zur Verbesserung des WW-Verbrauchs könnte man noch eine Küche (kocht für 100 Leute) mit einbeziehen, momentan ist dort alles elektrisch.

    Ich hoffe mit meinen Angaben kommen wir jetzt ein Stück weiter.

    Danke für Eure Hilfe.

  • Buäähhhhhhh :crygirl: ,

    und schon wieder wird mit den Einheiten gewürfelt !!!

    Es muss kWh heißen und nicht kW/h :vinsent: .
    Die kWh ist das Produkt aus Leistung mal Zeit. Der Schrägstrich bedeutet "geteilt durch" und ist damit falsch.

    Mit freundlichen Grüßen
    prüflampe

  • Zitat

    Zur Verbesserung des WW-Verbrauchs könnte man noch eine Küche (kocht für 100 Leute) mit einbeziehen, momentan ist dort alles elektrisch.


    Wenn die nicht allzuweit weg sind und die Spülmaschinen auf Warmwasser umstellbar sind, wird es bestimmt für den Sommer helfen.
    Aber nimm mal meinen Hinweis auf den Energieberater auf, die werden vom Staat bezuschusst, sollte also nicht allzu viel Geld kosten.
    Evtl. liest ja hier einer aus dem Bereich mit und meldet sich bei euch.

    Zitat

    Sollten wirklich 65.000 kW/h durch die Esse fliegen?


    Das können ohne Probleme auch mehr sein, bei alten Kesseln ohne Abgasklappe, starker Tackung, schlechter Hydraulik und schlechtem Wärmetransport.

    Die Kessel werden bestimmt als 200% Lösung, Marke "So wird es bestimmt immer warm, egal wie Bess.....en unsere Anlagenplanung ist."
    Früher wurde halt nicht viel gerechnet, sondern gemacht, damit es dann trotzdem immer warm wurde, nahm der Meister seinen dicken Daumen und schätzte alles x2.
    Fertig war die Laube, kein Kunde beschwerte sich und der Meister hatte seine Ruhe.
    Energie hat früher fast nix gekostet.

    Mindesten einer der alten Kessel wird auch schön da stehen bleiben, evtl. rüstet ihr da noch einen Kondenser nach,
    aber ansonsten nehmt ihr den als Backup/Spitzenlastkessel.
    Das BHKW wird nur eure Grundlast machen, die kurze Zeit in der mehr Wärmeenergie nötig ist wird halt ein Spitzenlasterzeuger gebraucht.
    Und falls mal das BHKW streikt ist es immer schön eine Backuplösung zu haben.

    Zitat

    Im Winterhalbjahr max. 30 kW von April bis Sept max. 13,3 kW


    Wie vorher schon geschrieben wurde, ein BHKW mit max. 20 KW elektrisch sollte bei euch gut passen.
    Welches ihr am Ende nehmt kommt halt darauf an wie ihr drauf seit.
    Habt ihr eigene Motorenschrauber im Haus, dann halt ein Gerät bei dem der Hersteller Eigenleistung fördert.
    Wenn alles vom Händler kommen soll, dann halt auch Hersteller die das gar nicht gerne sehen.
    Ich würde allerdings mich neben dem BHKW noch auf die Beleuchtung und die andere elektrischen Heizanlagen konzentrieren.
    Jede nicht verbrauchte KW ist die billigste!
    Wenn die Küche mit eingebunden werden sollte kommen ja noch weitere elektrische wie thermische Verbraucher dazu,
    deshalb kann ich momentan wirklich nur dringenst empfehlen erst alle Fakten zu sammeln und sich extern Beraten zu lassen.
    In der angedachten Größenordnung wird ansonsten zu schnell viel Geld verbrannt.

    Wer einmal fragt, wirkt für einen Moment dumm, wer es nie tut, bleib es sein Leben lang

  • Hallo Bernd,

    danke für deine Rat, das mit dem Energieberater hatte ich schon wahrgenommen und werde es auch in das Gesamtkonzept mit einbeziehen, evtl. ist da ja auch noch etwas rauszuholen. Mit der nicht verbrauchten Energie hast du schon recht, denn heute stand bei uns in der Zeitung 2011 sollen die Strompreise schon wieder um 10% steigen.


    An Prüflampe,

    du hast ja Recht, werde in Zukunft besser darauf achten.