Dachs: erster Zwischenbericht

  • Das hat nix mit Liebe zu tun, sondern mit Konfliktvermeidung.
    Alles "Neue" beinhaltet bei "Abhängigen" leicht das Gefühl des Unbehagens.
    Also Neues kaschieren und in alte Mäntel packen.
    Schon sieht es vertraut und harmlos aus.

    Wer einmal fragt, wirkt für einen Moment dumm, wer es nie tut, bleib es sein Leben lang

  • Mit der MWST: Nach meiner Kenntnis kannst Du die voll ziehen,wenn Du nicht slebst in dem Haus wohnst - dann natürlich die Stromrechnung an die Mieter auch mit MWST - als ' Gegenrechnung' setzt Du Du die MWST vom BHKW

    .....und was ist mit der Wärmelieferung? Erbringt diese der Vermieter, so stellt dies eine unselbständige Nebenleistung zur steuerfreien Wohnungsvermietung dar mit der Folge, dass der Vorsteuerabzug anteilig der Wärmelieferung zu versagen ist, unabhängig davon ob der Vermieter im Haus wohnt oder nicht!

    Viele Grüße

    Bernigo

  • Um diesem Problem aus dem Wege zu gehen wird ja auch (s. hier diverse Threads) dazu geraten, das BHKW in eine extra Gesellschaft ( Eingentümer bei GbR nicht identisch mit dem Wohnungseigentümer), GmbH & Co. KG egal ( man sollte dann irgendwo ne GmbH als Komplementär in petto haben - so hab ichs gemacht).

    Christian

  • Hallo Christian,
    auch meine Frau und ich haben die Gestaltung über eine GbR gewählt (Eigentümer Mietshaus ich; Eigentümer Dachs meine Frau und ich). Diesen Spaß haben wir deshalb gewusst, weil ich ehemaliger Finanzbeamter war. Das heist ich konnte die Verträge und die entsprechenden Steuererklärungen selber anfertigen. Wer dies nicht kann (was wohl die meisten betrifft) und zusätzlich noch einen Steuerberater aufsuchen muss, dann stellt sich wirklich die Frage, ob der Aufwand noch zum Nutzen steht!

    Viele Grüße

    Bernigo

  • So, jetzt ist es aber auch höchste Zeit, wieder einmal ein paar Erfahrungen mit meinem BHKW zu posten; und ich muss sagen, dass
    es allesamt gute sind. )))) :thumbup: Das Wichtigste, die BAFA hat gezahlt und die MwSt- Erstattung ist auch durch. Da ich ein sehr
    vorsichtiger Mensch bin, ist die Erleichterung über das Ergbnis natürlich dementsprechend groß.
    Der Dachs ist mittlerweile 2000 Betriebsstunden alt, was denke ich ein ordentlicher, wenn auch nicht phänomenaler Wert ist.
    Ich bin jedenfalls zufrieden! Der Verkauf des Stroms an die Mieter läuft problemlos, ist aber ein bisschen arbeitsreicher als ich anfangs
    dachte- naja. Derzeit gibt es keine Probleme mit dem Netzbetreiber, ausser dass ich noch in der Ersatzversorgung bin, aber das
    sollte die nächsten Tage auch funktionieren. Ich werde dem Dachs bei der ersten Wartung noch einmal zusätzlich dämmen lassen, erstens
    weil ich die Wärme im Keller nicht braucheund zweitens,weil je leiser desto besser! 8o
    Habe jetzt die Laufzeiten des Dachses beschränkt. Morgens darf er zeieinhalb Stunden laufen, also zwischen sechs und neun Uhr.
    Abends darf er von siebzehn bis dreiundzwanzig Uhr laufen. Somit ist das Warmwasser für alle Mieter sichergestellt und
    wer willl, kann abends noch zuheizen. :musik:

    Mittlerweile fällt auch der ganze Stress von meiner Seele- ein schönes Gefühl. Bis zum nachsten Mal! :santa:

  • Hi,

    schön das auch mal geschrieben wird wenn alles funktioniert, meist ist es ja anders herum :thumbup:
    Ich hoffe das es auch weiterhin so positiv bei dir läuft ;)

    Grüße
    Tom

    Dachs HR | Kontrollierte Wohnraumlüftung | Solarthermie 7,5m² | PV-Anlage 13,3 kWp |Wärmepumpe Panasonic 5kW Monoblock | Batteriespeicher 7,7kWh mit SMA Storage 2,5kW | E-Heizstab 6kW im Puffer

    Live unter Live aus dem Reger-Castle

    Seit 09.09.2016 KIA Soul EV als Strompeicher mit Lenkrad :P

    Seit 16.02.2019 Hyundai Kona für noch mehr Speicherkapazität, KIA verkauft :S

    Seit 06.07.2023 IONIQ6, für noch mehr Speicherkapazität -> Kona verkauft:saint:

  • Hallo,

    Sommerzeit ist "Dachsstillstandzeit", aber das weiß man ja vorher. Im MOment läuft er so drei Stunden am Tag,
    zwischen 18.00 Uhr und 21.00 Uhr. Ich denke, dass der Eigenverbrauch in dieser Zeit am Stabilsten ist. Was gibt es Neues?
    Ich habe in der Zwischenzeit gelernt, dass es wohl nicht auf die Laufzeit des Dachses ankommt, sondern primär
    auf den Anteil der Selbstverwertung. 7800 Stunden Jahresverbrauch können also auch Mist sein, wenn man nur 10% davon
    nutzt. Mein Senertec Partner meinte, dass wenn man den Strom einspeist, die Sache Null auf Null aufgeht, man also
    die Gaspreise wieder herauswirtschaftet. Allein damit wäre ich ehrlich geschrieben schon zufrieden. Alles weitere wäre
    natürlich toll!

    Technische Veränderungen gibt es aber auch. Ich habe drei Heizkörper im Keller in den Rücklauf (!) einbauen lassen, um die
    Rücklauftemperatur zu senken. Ich denke, ein paar Grad bringt das bestimmt. Ich will, wenn die Dämmung fertig ist, auch die Vor-
    lauftemperatur absenken, dann sollte die Rücklauftemperatur meiner Einschätzung nach akzeptabel sein, auch wenn man bei
    Heizkörpern nie da hinkommt, wi bei Flächenheizungen, aber naja.

    Ansonsten ist alles problemlos und ich drücke mal ganz fest die Daumen, dass das so bleibt. Bisher habe ich die Dachsanschaffung
    eigentlich nicht bereut, auch wenn der Stress am Anfang doch recht hoch war.

  • Hi,

    Zitat

    Bisher habe ich die Dachsanschaffung
    eigentlich nicht bereut, auch wenn der Stress am Anfang doch recht hoch war.

    du musst das ganze nur als Hobby gegen die allgegenwärtige Energiemafia sehen, das motiviert zum Weitermachen ;)

    Wie siehts bisher mit dem Motoröl aus ?(


    Gruß
    Tom

    Dachs HR | Kontrollierte Wohnraumlüftung | Solarthermie 7,5m² | PV-Anlage 13,3 kWp |Wärmepumpe Panasonic 5kW Monoblock | Batteriespeicher 7,7kWh mit SMA Storage 2,5kW | E-Heizstab 6kW im Puffer

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