Strommangel-Pläne der Bundesnetzagentur: Rund 4.300 Betriebe müssen sich auf der neuen Abschaltplattform registrieren

  • In Diesem Winter sehen wir den Erfolg der Energiewende.

    4300 Stromintensive Betriebe müssen sich jetzt registrieren und mit Stunden oder Tagelangen Abschaltungen und Drosselungen rechnen.

    Bin gespannt wie es mit den E-Rutschen und Wärmepumpen so laufen wird, vermutlich wird alles sehr teuer werden.

    Apollo News Info

    Steuern mit Kopf Kanal über Abschaltungen

    In meiner Wohnung laufen zur Zeit 4 Klimas den ganzen Tag und meine Frau hat mich gestern überrascht. Zum ersten mal hat Sie den Zähler an der Wand bewusst wahrgenommen und versucht die 800 Watt Lieferung wegzubekommen. Als Sie die Anzeige nach anschalten von Waschmaschine, Trockner und Geschirrspüler auf 0 gebracht hat kam Sie zu mir und sagte ich hab geschafft ^^

    Das was bei mir ein Luxusproblem ist macht unseren Netzen zu schaffen, Redispatch Kosten und Gas welches verstromt werden muss hat unser Stromnetz auf Afrika Standard gebracht.

  • meine Frau hat mich gestern überrascht. Zum ersten mal hat Sie den Zähler an der Wand bewusst wahrgenommen und versucht die 800 Watt Lieferung wegzubekommen. Als Sie die Anzeige nach anschalten von Waschmaschine, Trockner und Geschirrspüler auf 0 gebracht hat kam Sie zu mir und sagte ich hab geschafft ^^

    Tolle Frau!:thumbup:

    In meiner Wohnung laufen zur Zeit 4 Klimas den ganzen Tag

    Die Klimaanlagen sind bei uns das geringste Problem für die Netze, weil sie im Wesentlichen mit ansonsten überschüssigem PV-Strom laufen.

    Davon ab: Warum wohl brauchen wir immer mehr Klimaanlagen? Könnte es da einen Zusammenhang geben mit dem Grund für die Energiewende?

    Viessmann Vitotwin 300-W (1 kWel, 6 kWth) seit 2012
    PV-Anlage 8,45 kWp (65 x Solarworld SW 130poly Ost/Süd/West, SMA 5000 TL und 3000) seit 2010
    Solarthermie Viessmann Vitosol 300 Vakuumröhren 13,8 qm (Vorgänger Flachkollektoren 14 qm 2004-2021, davor 8 qm 1979-2003)
    E-Autos: BMW i3 seit 2/2024 und Audi Q4 e-tron (45 quattro) seit 12/2024, an zwei go-e Wallboxen mit Controller

  • Der Unterschied bei mir ist ja das Strom den ich nicht benötige abgeregelt wird. Somit ist er einfach nur weg und belastet nicht das Netz. Der Pufferspeicher ist immer bei 80 grad und der 160kwh Speicher ist ständig voll. Das ändert sich erst im Herbst.

  • Achje, auch eine sinnentstellende Verdrehung von Tatsachen und populistische maßlose Übertreibung kann einem Artikel das Prädikat "Fake News" verdienen. Problematisch ist das Framing: Aus einer vorsorglich aufgebauten Kriseninfrastruktur wird sprachlich der Eindruck eines bereits erwarteten oder geradezu bevorstehenden Strommangels erzeugt. Begriffe wie „Abschaltplattform“, „geheimer Energiekrisenplan“ und die Bildunterschrift „Bevor die Lichter ganz ausgehen“ sind dafür besonders charakteristisch. Die Primärquellen und die Faktenlage geben diese Dramatisierung nicht im Ansatz her.

    Nehmen wir mal das Wort "Abschaltplattform", was es faktisch gar nicht gibt und eine Erfindung ist. Die offizielle Bezeichnung lautet „Sicherheitsplattform Strom“. Vor allem: Die Plattform schaltet selbst überhaupt nichts ab. Die BNetzA beschreibt sie ausdrücklich als Kommunikations- und Koordinierungswerkzeug. Die Behörde erlässt gegebenenfalls Verfügungen. Die Verbraucher setzen Lastreduktionen dann selbst um.

    Industriebetriebe werden auch nicht zum Stromsparen gezwungen. Nur in einer förmlich estgestellten Energiemangellage kann die BNetzA als Bundeslastverteiler tatsächlich verbindliche Verbrauchsreduzierungen verfügen. Es geht aber nicht um reguläre „Stromsparpolitik“, sondern um die hoheitliche Verteilung tatsächlich knapper Energiemengen in einem gesetzlichen Notfall, um insbesondere lebenswichtigen Bedarf sicherzustellen.

    Es handelt sich auch nicht, wie fälschlich und irreführend behauptet um einen "Geheimplan". Seit 2024 arbeiteten BNetzA, Bundeswirtschaftsministerium sowie alle vier Übertragungsnetzbetreiber an Strommangelplänen zur Vorsorge. Ende 2025 wurde das Konzept Verbänden zur Stellungnahme gegeben. Die BNetzA berichtet über Informationsveranstaltungen seit Herbst 2025. Laut BDEW kannte der Verband das Vorhaben seit Winter 2025. Es war also ein öffentlich breit bekanntes Projekt und überhaupt kein konspirativ gehaltener Geheimplan.

    Die Unterlagen sehen nicht einfach ein generelles „24 Stunden vorher wird abgeschaltet“ vor. Planungsdaten können bis zu eine Woche vorher abgefragt werden. Vorgesehen sind Abrufzeitpunkte D-4, D-3 und D-2. Die technische Vorlaufzeit des jeweiligen Betriebes soll berücksichtigt werden. Ziel ist gerade, Anlagen geordnet herunterfahren zu können und Schäden zu vermeiden.

    Besonders wichtig: Die Eingriffsbefugnisse sind nicht neu! Das Energiesicherungsgesetz stammt in seiner ersten Fassung aus der Ölkrise 1973/74. Schon dieser Rechtsrahmen sieht vor, dass der Staat in einer fundamentalen Energieversorgungskrise Energie hoheitlich verteilen kann. Neu ist also nicht die Idee, dass in einem extremen Notstand Verbraucher beschränkt werden können. Neu ist vor allem, dass die BNetzA dafür nun ein vorbereitetes digitales Kommunikations- und Datenmanagementsystem aufbaut. Also genau das macht, wofür die Behörde da ist. Vorsorge treffen und Sicherheit gewährleisten.

    Apropos: In unserem damaligen Industriebetrieb hatte in den 1990er Jahren die Schleswag (der damalige staatliche Versorger) häufiger angerufen, wenn Mangellage war und unsere Produktion wurde heruntergefahren auf einen vereinbarten Mindestverbrauch. Das Ganze wurde entsprechend vergütet durch einen niedrigen Strompreis. Ist also insgesamt alles nicht neu, nur jetzt eben etwas koordinierter mit einem Vorsorgeplan...

    Die Existenz eines Notfallplans ist kein Beleg für die Wahrscheinlichkeit des Notfalls. Sonst müsste man aus jedem Katastrophenschutzplan schließen, die zuständige Behörde rechne mit dem unmittelbar bevorstehenden Katastrophenfall.

    Man achte darauf, dass der BHKW-Lieferant nicht gegen § 312 StGB verstößt. :neo:

  • Apropos: In unserem damaligen Industriebetrieb hatte in den 1990er Jahren die Schleswag (der damalige staatliche Versorger) häufiger angerufen, wenn Mangellage war und unsere Produktion wurde heruntergefahren auf einen vereinbarten Mindestverbrauch. Das Ganze wurde entsprechend vergütet durch einen niedrigen Strompreis.

    Das war bei meinem Betrieb (sehr stromintensive Produktion von Basis-Chemikalien im Hochofen) in den 80ern und 90ern auch so, und ist vermutlich immer noch so. Wahrscheinlich haben alle stromintensiven Betriebe, bei denen eine solche Drosselung – ohne Schaden anzurichten – technisch möglich ist, seit Urzeiten vergleichbare Verträge.

    Viessmann Vitotwin 300-W (1 kWel, 6 kWth) seit 2012
    PV-Anlage 8,45 kWp (65 x Solarworld SW 130poly Ost/Süd/West, SMA 5000 TL und 3000) seit 2010
    Solarthermie Viessmann Vitosol 300 Vakuumröhren 13,8 qm (Vorgänger Flachkollektoren 14 qm 2004-2021, davor 8 qm 1979-2003)
    E-Autos: BMW i3 seit 2/2024 und Audi Q4 e-tron (45 quattro) seit 12/2024, an zwei go-e Wallboxen mit Controller

  • Es erstaunt mich immer wieder, wie kompetente Leute über ein provozierendes Stöckchen springen, das jemand hinhält. |:-(

    Der geistige Horizont mancher Menschen hat einen Radius von NULL. Das nennen sie dann Standpunkt.
    Nach dem Motto: Meine Meinung steht fest, verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen!

  • Man muss dabei auch an evtl. hier mitlesende Dritte denken. Googelt man das provozierende Wort "Abschaltplattform", so kommt – mitten unter Dutzenden äußerst zweifelhafter Internet-Publikationen – an dritter (!) Stelle unser HausEnergieForum hoch.

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  • Man muss dabei auch an evtl. hier mitlesende Dritte denken. Googelt man das provozierende Wort "Abschaltplattform", so kommt – mitten unter Dutzenden äußerst zweifelhafter Internet-Publikationen – an dritter (!) Stelle unser HausEnergieForum hoch.

    Da ist es doch beruhigend wenn alle die Lage schön reden.

    Speicher waren im letzten Winter bei 20% und innerhalb der EU hat man hin und her geschoben um die Notlage nicht ausrufen zu müssen. Jetzt ist der Füllstand mehr als 20% weniger wie letztes Jahr und technisch nicht mehr möglich auf über 70% zu kommen.

    Bundespressekonferenz weicht allen Fragen dazu aus, sprich keine Antwort.

    Es finden keine Neuansiedlung von Industrie statt, wer will schon in Energienotstandsland investieren. Firmen wandern ab und auch Leute mit Vermögen verschwinden mehr und mehr.

  • Und an dem niedrigen Speicherstand ist die Energiewende schuld?

    Oder vielleicht doch Trumps Angriffskrieg im Mittleren Osten?

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    PV-Anlage 8,45 kWp (65 x Solarworld SW 130poly Ost/Süd/West, SMA 5000 TL und 3000) seit 2010
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  • Trump hat gerade einen Aktiencrash verhindert in dem er Japan geholfen hat. Er hat wertlose € genommen um Deren Finanzsystem vor dem Kollaps zu retten. Er selber hat aber ebenso Probleme mit dem Bankensystem durch manipulierte Immobilienbewertungen.

    Bei uns ist es so das das Sondervermögen unser Tripple A Rating zerstört und wir nach Abstufung mehr Zinsen bezahlen müssen obwohl wir jetzt schon Pleite sind. Die Rettung Frankreichs kommt auch auf uns zu.

    Die 500 Milliarden die in die Energiewende versickert sind sind Schuld an dem Speicherstand.

    Die Energiewende ist nur ein Geschäftsmodell und nebenbei dient Sie der Deindustrialisierung welches ein uralter Plan ist.

    Gas muss verstromt werden wie nie zu vor, mehr Wind und Sonne ergeben höhere Strompreise. Das werden die meisten erst verstehen wenn Ihre Luftpumpe im Keller gedrosselt und das laden des Autos nur noch zu bestimmten Zeiten erlaubt werden wird.