Wir haben letztes Jahr eine PV-Anlage auf dem Dach installiert – die Idee war: tagsüber selbst verbrauchen, den Rest einspeisen und die Einspeisevergütung mitnehmen. Über Strompreis-Schwankungen haben wir bisher wenig nachgedacht.
Jetzt lese ich, dass der Strompreis am 12. Mai mittags auf -250 €/MWh gefallen ist. Wer einen dynamischen Vertrag (wie Tibber) hat, konnte zu diesem Zeitpunkt Strom verbrauchen – und damit Geld verdienen.
Das war mir so auf Haushaltsebene völlig neu.
Heißt das, PV-Anlagen sollten künftig viel stärker auf Preissignale reagieren?
Wäre es sinnvoll, E-Auto-Ladung, Boiler oder Speicher automatisch auf diese Zeiten zu legen? Oder war das eher ein seltener Sonderfall, auf den man nicht gleich alles umstellen muss? Ich nutze derzeit noch keinen dynamischen Tarif und habe auch keinen Speicher – bin aber am Überlegen, ob sich ein Umdenken lohnt.
Hat jemand von euch schon konkrete Erfahrungen damit gemacht?