Wie können Dachs und PV gesteuert werden?

  • Hallo ich möchte meine ausgeförderte PV Anlage (30 kwp) sowie mein Senertech BHKW (Dachs 5,3kwel.) mit einer neuen PV Anlage(30kwp) + einem Batteriespeicher ergänzen.

    Optimalerweise sollte möglichst viel Solarstrom direkt verbraucht werden-anschließend die Batterie geladen werden-kurz bevor diese leer ist sollte das BHKW anspringen und die Stromversotgung sicher stellen aber auch die Batterie z.B.morgens um 4 Uhr wieder aufladen..

    Welche Geräte braucht man um das Ganze zu steuern ?

    Habe ein Angebot vorliegen welches folgende Komponenten enthält...der Solarteur ist sich aber bezgl.der Anbindung des BHKW noch unsicher..

    1 WR SMA Hybrid Sunny Tripower10,0 Smart Energy (STP10,0-3SE-40)

    1 WR SMA Sunny Tripower x 15 (SMA STP 15-50)

    1 Sunny Data Manager M powered by ennex OS (EDMM-10)

    1 Sunny Energy Meter20 (EMETER-20)

    1 D0 Sicherungslasttrennschalter

    + Schutzschalter,Sicherungen,Überspannungsschutz und WLAN Adapter

    Das ganze kombiniert mit

    BYD Battery-Box Premium HVM 19,3 (19,3 kwh)

    Ist mit diesen Komponenten Notstrom möglich ? Kann im Inselbetrieb mit der PV + dem BHKW mit überschüssigen Strom die Batterie wieder aufgeladen werden ?

    Gruß an alle

    filou

    Fleißiges Mitgli

  • Ich schaue jetzt nicht nach ob der WR Eine Umschaltung auf Ersatzsteom kann. Üblicherweis braucht es dazu eine separate Umschalteinrichtung.

    Der Dachs hingegen muß, falls er in dem Inselnetz überhaupt anläuft, eine "Notkühlung" haben, damit die Wärme abgeführt wird.

  • Also es ist jedenfalls nicht 'mal eben so' machbar.

    Ich sehe zwei Varianten:

    a) Du bist selber der Checker, kannst dem Elektriker genau sagen, was Du brauchst und ihn so mit den erforderlichen Unterlagen versorgen, dass er Dir das mit gutem Gefühl bauen kann

    b) Du suchst Dir einen Betrieb, der Dir das gegen €uros plant, anmeldet, baut und in Betrieb nimmt. Das wird bei dem Anlagenumfang nicht ganz trivial, sind ja doch 100A pro Außenleiter und der Strom soll ja auch irgendwo gewinnbringend eingesetzt werden (Heizen, Direktvermarktung etc).

    Ich könnte Dir b) bieten, aber NRW ist eigentlich nicht mehr mein Einzugsgebiet.

    Die Batterie ist wahrscheinlich um Faktoren zu klein, wenn der Plan ist, dass sie einen nennenswerten Anteil der PV-Leistung aufnehmen soll.

  • Welcher Datenlogger kann den Dachs, SMA Wechselrichter,eine Lithiumeisenphosphat Batterie+ evtl.eine Wärmepumpe und eine Walbox steuern ?

    Ich hoffe das auch andere Antworten.

    Sicherlich gibt es genug "offene Systeme" ich denke mal an IP Syncon die all das und mehr können, ist aber viel Arbeit das einzurichten. Ich weiß das z.B. der Bernd ein System am laufen haben und andere.

  • Stell doch mal Deine Anforderungen vor.

    So ist das ja nur ein Ratespiel, und entsprechend wenige Antworten gibt es dazu.

    Ich nehme an:

    Strom aus ausgeförderter 30kW-Anlage soll vorrangig verbraucht werden. Was ist mit dem Überschuss?

    Strom aus Dachs 5.3 -> der ist doch sicher auch schon bald aus der Förderung, gleich berücksichtigen.

    Wie wird das Gebäude beheizt, welcher Energiebedarf?

    Wieviel Verbrauch / welche Verbraucher?

    Wird das BHKW auch im Sommer benötigt?

    Ich würde bei der Vielzahl an Parametern und Geräten auf eine frei programmierbare Steuerung aus dem industriellen Bereich setzen - so etwas läuft bei mir im Betrieb und zu Hause ebenfalls. Im Betrieb kümmert sich die Steuerung um Messwerterfassung und Erfassung der Lastflüsse, least-cost-Betriebsweise der PV, des Heizstabs und der BHKW und ab demnächst auch um die Steuerung des Ladeparks. Programmiert wird das in CODESYS, das Programmiersystem ist kostenlos, die Runtime-Lizenzen günstig. Die Runtime kann z.B. auf einem Intel NUC oder einem Raspberrypi laufen. Natürlich auch auf einem PC (bei mir zu Hause z.B.), aber der PC läuft aus anderen Gründen 24/7. Sonst wäre das wegen des Energieverbrauchs nicht sinnvoll.

    So etwas ist ein interessantes Projekt, aber so mal eben im Vorbeigehen kann man da nichts sinnvolles sagen.

  • Wir brauchen 130000 kW (thermisch) und 30000 kW (elektrisch) pro Jahr.

    Es können mit PV Erweiterung max.47000 kW Solarstrom erzeugt werden.

    Die Wärme sollte im Sommer+der Übergangszeit mit einer Wärmepumpe erzeugt werden.Die Vorlauftemperatur muss 55 Grad erreichen.Evtl.reicht auch ein Heizstab aber das BHKW sollte möglichst wenig laufen..

    Der Dachs soll den restlichen Strom (für die WP) und die Wärme hauptsächlich im Winter bereitstellen.

  • Es gibt doch noch den Kontakteingang "Lastgang" bei der Steuerung?
    Ich kenn mich mit den neuen Steuerungen nicht so aus beim Dachs.
    Wenn der noch vorhanden ist, nachsehen ob es im SMA Universum eine Anforderungsmöglichkeit gibt.
    Wenn diese vorhanden ist, egal ob nur Software oder auch als Relayausgang, dort die Lastganganforderung einstellen.

    Achtung, wenn keine Wärmeabnahme möglich, weil Puffer bereits voll, wird diese"dumme" Regelung öfters daneben liegen.
    SMA kennt keine Heizungssteuerung und kann dementsprechend auch nicht planen die Wärmeproduktion auf später oder früher zu legen.
    Die wird nur platt nach Schaltpunkt regeln.

    Wer einmal fragt, wirkt für einen Moment dumm, wer es nie tut, bleib es sein Leben lang

  • Es gibt doch noch den Kontakteingang "Lastgang" bei der Steuerung?

    Selbstverständlich, beim MSR 2 gibt es sogar noch viel mehr. Zum Beispiel Modulsperre, hier kann der Dachs über einen kontakt oder interne Zeitschaltuhr deaktiviert werden. Es gibt Eingänge wo man einstellen kann, ob es Fühler oder Schalteingänge sein sollen und vieles mehr.

  • Hallo,

    ich betreibe 2 Öldachse mit Regelung MSR 2 und Varta Batteriespeicher mit je 13KWh. Zur Zeit ist die Regelung so: Wenn Temperatur angefordert wird, läuft jetzt der Dachs und wenn es zu kalt ist schaltet der Ölbrenner dazu. Ist die Varta-Anlage aufgeladen, dann schicke ich zu viel Strom ins Netz. Mein Gedanke ist, wenn die Varta Anlage voll ist und Wärme angefordert wird läuft erst der Ölbrenner bis die Varta-Anlage auf 30 % gesunken ist. Danach soll bei Wärmeanforderung der Dachs dann so lange laufen, daß er seine Mindestlaufzeit erreicht. Dieser Vorgang soll dann so lange sein bis die Varta Anlage voll geladen ist. Eventuell zu viel erzeugter Strom wird ins Netz eingespeist oder und über ein Heizregister im 800 Ltr Puffergefäß mit einem Heizstab 3,5 KW schaltbar in 7 Stufen automatisch so lange verbraucht, wie der Max-Begrenzer den Heizstab frei gibt.

    Meine Fage ist: Wie kann ich den Dachs in welchem Stromfpad mit einen potentialfreien Kontakt zuschalten?

    Vielleicht hat ja einer die Idee wie ich meinen Gedanken ausführen kann.

    Der Erfolg wäre, daß die Wartungsintervalle des Dachses größer werden und das weniger Strom ins Netz gespeist wird. Also 2 Punkte, wo man Kosten einspart.